Fabian malt wieder

Fabian malt (mal wieder) und ist dabei mal wieder mit ganz anderen Dingen als der Kunst an sich beschäftigt.

Heute waren wir auf der Hochzeit von Thies und Tine (schönes Fest übrigens, Ihr beide). Gut geplant übrigens die Kinderbetreuung (eine wirklich extrem gute Idee), so dass Annabelle und ich auch mal kurz verschnaufen konnten und nicht nur Fabian und Felix hinterher rennen mussten.

Malen war angesagt und während Felix lustiges Krickelkrakel produziert, versucht sich Fabian etwas künstlerischer. Er hat ein Blatt Papier gefunden auf dem ein großer schwarzer Pfeil abgebildet war. Er legt das Blatt vor sich und malt den Pfeil aus! (Den schwarzen Pfeil!)

Plötzlich springt er schreiend auf.
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Unsere Mahlzeiten

Sind eigentlich die Mahlzeiten mit zwei Kindern immer der absolute Horror?

Leiden wirklich alle Eltern unter blutenden Magengeschwüren? Liegen alle Väter am Ende eines Essens mit dem Gesicht in der kalten Suppe, weil es sie nach 5 Minuten bereits durch einen Herzinfarkt dahingerafft hat?

Wir dachten ja immer, dass es ein nettes Prinzip ist als Familie die Essen gemeinsam einzunehmen. Mittlerweile beschleichen mich leise Zweifel. Insbesondere wo der Gesundheitszustand von Annabelle und mir immer mehr dahinsiecht.

Hier ein kleiner Auszug aus einem typischen Frühstück:
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Fabians Prioritäten

Fabians Prioritäten sind so sinnvoll gesetzt, wie man das von einem richtigen Mann erwarten kann.

Ich muss heute nach Bonn fahren. Da ich da mit dem Auto locker 2 Stunden unterwegs bin und auch mal wieder spät dran und leicht gehetzt, muss die Abschiedszeremonie natürlich besonders ergiebig zelebriert werden (sozusagen der “Weiße Riese” der Abschiedsrituale).

Annabelle souffliert Fabian den Abschiedstext (hier jetzt kurz zusammengefasst, sonst platzt diese Seite):

Annabelle
(leise flüsternd) “Wünsch Papa eine gute Fahrt, der muss nach Bonn fahren. Er soll vorsichtig fahren, dass nichts passiert!”
Fabian
“Gute Fahrt, Papa. Und fahr vorsichtig, damit das Auto heile bleibt!”

Neues Leben

Annabelle fängt ein neues Leben an.

Alle Jubeljahre überkommt Annabelle der Einfall doch endlich mal ein neues Leben anzufangen. Nach unserem Umzug und seit wir zu viert sind, überkommt sie dieser Einfall alle zwei Wochen. Soll zu gut deutsch heißen, immer wenn sie total verzweifelt ist weil die Kinder sie in den Wahnsinn treiben oder ähnliche Krisenauslöser, möchte sie alles ändern.

So auch heute. Die Wäsche türmt sich, Fabian hat sich schon wieder die nächste Hose kaputt gerissen und bringt gerade bergeweise Schlamm von draußen rein. Felix hat sich bis oben hin zugesch***, will sich aber partout nicht die Windel machen lassen und schreit Zeter und Mordio. Da entfährt es Annabelle: “Morgen fange ich ein neues Leben an!”

Felix läuft unbeeindruckt weiter Richtung Badezimmer, um nach neuen Schlachtfeldern Ausschau zu halten. Fabian hält kurz inne, überlegt, fragt: “Und was machst du dann?”

Baumarkt

Mit Fabian und Felix im Baumarkt.

Fabian hat seit einiger Zeit (seit wann weiß ich gar nicht mehr genau … Weihnachten?) eine Supermarktkasse. Ganz toll mit Schlitz zum Durchziehen von Kreditkarten (die waren auch gleich dabei, damit gehe ich jetzt immer im Internet einkaufen. Nur leider akzeptiert kaum jemand “Kids”-Kredit … na ja) und natürlich dem obligatorischen Scanner. Der erkennt nicht ganz automatisch, aber wenn man auf einen Knopf drückt, dann piept’s, es leuchtet rot und das ist ja auch schon der Spaß wert.

Nun hat Fabian auch den Barcode auf so ziemlich allen Produkten entdeckt und piepst ihn fleißig in seine Kasse. Bei ihm heißt der Barcode “Kleber”, weil er hauptsächlich seine Bücher abkassiert und seine Kinderbücher haben den Barcode auf einem Papieraufkleber.
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Felix Aussprache

Felix’ Aussprache ist leicht missverständlich.

Allmorgendlicher Frühstücksstress. Diesmal allerdings besonders hart, denn Annabelle ist beim Arzt. So versuche ich möglichst schnell mit meinen mindestens 18 Armen Brote zu schmieren, Milch nachzuschenken, Milch vom Boden aufzuwischen, Äpfel zu schälen …

Ach ja. Und ich wollte ja auch noch was essen. Egal, trinke ich lieber einen Schluck kalten Kaffee. Zwischendurch muss natürlich auch noch auf die Erziehung geachtet werden.
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Generation WC

Seit neuestem fällt mir auf, dass sich eine neue Grundhaltung immer mehr verbreitet. Beim tagtäglichen Gespräch unter Kollegen oder auch im Radio höre ich folgendes immer wieder: Alles Scheiße!!!

O.k. meistens ist das ja abhängig von der aktuellen Stimmung. Aber es gibt doch auch reinrassige Vertreter dieser “Alles Scheiße”-Art. Spontan fällt mir Bernd, das berühmte Brot ein. Oder auch Alexandra Degenhardt (“Wolke Hegenbarth”) aus Mein Leben & ich. Das sind doch die wahren Nihilisten.
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Ärzte sind irgendwie anders

Na, das war ja mal wieder eine Nacht. Nein, nicht was du jetzt denkst …

Wir also gestern Abend gegen 21:00 Uhr los zur Notaufnahme. Fabian ist aufgewacht und hatte einen ziemlich heftigen Krupp-Anfall. Die Leute in der Notaufnahme sind sogar ausnahmsweise ganz umgänglich. Es ist glücklicherweise nicht viel los.

Oh ja. Ich kann das beurteilen. Die Kinder-Notaufnahme im Klinikum ist schließlich unsere zweite Heimat geworden. Ist fast wie bei Ikea am Samstag in der Schlange. Man trifft seine “Notaufnahme”-Bekannten und tauscht sich aus. Wenn es Kaffee gäbe, könnte man fast sagen, man träfe sich zum Kaffeetrinken.
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Hasen Geburt

Fabian weiß wo die Hasen herkommen.

Heute Abend beim Vorlesen vor dem Schlafengehen. Fabian möchte sein neues Hasenbuch vorgelesen bekommen. Auf einem Bild sind Hühner mit Hühnereiern und Hasen (die die Eier zum Bemalen abholen) zu sehen.

Fabian
Aus den Eiern kommen dann Küken. Das sind kleine Hühner.
ich
Mmmmhh!
Fabian
Wenn da Hühner draufsitzen.
ich
Genau. Wenn die Hühner die Eier ausbrüten.
Fabian
Und wenn da Hasen draufsitzen, kommen kleine Hasen raus.