Gott ist weg

Fragen über Gott und die Welt nach Ansicht der coolen Aufnahmen vom Hubble-Teleskop. Da hat ja das nicht mehr so kurzsichtige Hubble-Teleskop tatsächlich mal ein paar schöne Aufnahmen gemacht (s. Artikel auf Spiegel und vor allem dieses wunderschöne Bild: Galaxie M101).

Die Galaxie M101, nur schlappe 25 Millionen Lichtjahre entfernt. Ich bin baff. Das ist ja fast um die Ecke. (Mein Güte, das Bild sieht aber wirklich hübsch aus.)
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Papa = Mülleimer

Manche Formeln sind ganz einfach.
Papa = Mülleimer
ist wohl eine davon.Beim Aufdecken des Frühstückstisches finde ich ganz hinten im Kühlschrank versteckt wieder mal ein paar gut abgehangene “Dinge”. U.a. ein Nutella-Brötchen (über die Frage nach Nutella oder Nutoka ergieße ich mich gerne ein anderes Mal).

Das Brötchen ist gestern morgen von Felix liegen gelassen worden. Na gut, denke ich, das kann er schon noch essen, schließlich versuchen wir unseren Kindern den nötigen Respekt vor Lebensmitteln einzutrichtern. Ich lege ihm also sein Brötchen auf den Teller.

Kaum sitzen alle am Tisch entdeckt Felix sein fertiges Brötchen, wird jedoch mißtrauisch, weil es bereits auf seinem Teller liegt.

Inspizierend drückt er daran herum.

Felix
“Bäh! Das muss in den Mülleimer!”
ich
(entrüstet) “Felix! Ne, ne, so geht’s ja nicht. Das sind Lebensmittel die wirft man nicht einfach weg!”
Felix
“Nicht wegwerfen, Papa! Du isst das. DU bist doch der Mülleimer!”

Ganze Buchstaben

Fabian’s Interesse für Zahlen hält ungebrochen an. Mittlerweile wollte er dann auch schon 9 - 0 = rechnen und 0 - 9 =. Gut, also eben nochmal einen Ausflug in die negativen Zahlen. Nun sitzt er da im Kaufladen und versucht mit den Preisen zurechtzukommen.

Fabian
“Papaaaa? Was heißt das: eins komma null drei Euro?”
ich
“Äh? Uh. 1,03 Euro ist der Preis auf der Waage für die Bananen!”
Vielleicht komme ich ja um tiefschürfende mathematische Diskussionen herum, denke ich.
Fabian
“Ja, das weiß ich doch. Aber was heißt denn nun ‘komma null drei’?”
ich
seufzend
“Ok, also bis jetzt kennst du ja nur die Zahlen: 0, 1, 2, 3 usw.”
Fabian
“Und 4, 5, 6, 7 ..”
ich
“Ja, ja. Stop! Genau!”
Fabian
“Und dann noch -1, -2, -3, -4 …”
ich
“Stooohoop! Genau, genau! Du kennst bisher nur die ganzen Zahlen!”
Fabian
etwas entrüstet
“Und die ganzen Buchstaben!”

Noch 2 Tage bis März

Es ist jetzt ca. 5:07 (gaaaanz früh morgens … NICHT nachmittags) und Fabian steht freudestrahlend vor unserem Bett. Kinder können sich ja wirklich komplett freuen. Da lacht nicht nur der Mund, da lacht der ganze Fabian.

Fabian
Mammaa! Pappaaa! Wisst ihr waaaahaaas?

neben mir nur unverständliches Gemurmel … und von mir selbst auch nur unverständliches Gemurmel

Fabian
In zwei Tagen ist nämlich der erste März!

Soviel dazu. Gut zu wissen. Und ich bin auch ziemlich froh, dass Fabian uns das gerade noch rechtzeitig gesagt hat. Da wollte ich doch sofort aufstehen und eine große Party abhalten. Eine noch-zwei-Tage-bis-zum-ersten-März-Party.

Ich bin ja froh, dass sich Fabian so sehr für Tabellen, Listen, Zahlen, usw. interessiert. Insbesondere ist ja ein Kalendar die Sammlung all dieser interessanten Dinge. Und versteht auch mittlerweile die Anordnung in Wochen, Tagen, …

Aber dass ein Kalendar so eine Begeisterung auslösen kann, hätte ich nicht gedacht.

P.S.: Ihr könnt euch denken mit welchem Spruch wir am nächsten Morgen geweckt wurden. Seufz

Kötbullar bitte haben

Benehmen ist keine einfache Sache und muss wirklich hart erzogen werden. Das kennt wohl jeder “Erziehungsberechtigte”. Und so ist es denn ja nun auch mal so, dass die Sprösslinge jeden Millimeter ausnutzen, der sie an den Gesellschaftsnormen vorbei führt.

Wir sitzen also ganz friedlich beim Mittagessen. Es gibt Kötbullar. Das sind die kleinen Hackfleischbällchen, die es normalerweise bei IKEA gibt. Ich weiss nicht warum, aber in Verbindung mit IKEA würden unsere Kinder wahrscheinlich sogar Holzspäne essen.

Felix
“KÖTTTBULLLAAAAAAAR!”
ich
seufz und entrüstet-tu “FELIX! Wie heißt das?”
Felix
“Bitte!”

Felix ist mittlerweile fast vier und wir hatten schon vor geraumer Zeit beschlossen den Befehlston nicht länger zu erdulden.

ich
“Wie heißt das denn im ganzen Satz?”
Felix
“KÖTBULLAR BITTE HABEN!”

Was soll man da noch sagen?

Camembert, Vorname Knoblauch

Wir sitzen mal wieder bei einem unserer besonders ruhigen Abendessen. D.h. also Brote schmieren, Servietten anreichen (Fabian schmiert sich ja mittlerweile selbst die Margarine auf das Brot … oder besser gesagt: überall hin) und vor allem dabei zuhören.

ich
“Felix, was möchtest du denn auf dein Brot?”

… Stunden vergehen …

ich
“FELIIIX! Was möchtest du auf dein Bro-hooot?”
Felix
“Kaaamemmmbeeer!”
Annabelle
“Das ist Knoblauch-Camembert, Felix. Der schmeckt dir nicht. Nimm lieber den normalen Käse!”
Felix
“NEIN! Ich will aber …” er überlegt “.. wie hieß nochmal der Kaamembeeer mit Vornamen?”

Ich hätte jetzt gerne als Abschluß geschrieben, dass ich natürlich den Rest des Knoblauch- Camembert-Brotes essen musste. War aber gar nicht so. Er hat es tatsächlich gegessen (trotz Vornamen).