Courier – cooles Tablet-Gadget

Nein, nicht die Schriftart. Bei Basic Thinking habe ich das neue Tablet (hier mit Video) von Microsoft gesehen.

Das Ding hat was, besonders toll finde ich ja die software-technische Möglichkeit einfach aus dem Web etwas beliebig auszuschneiden und ins Journal per Drag&Drop hinzuzufügen. Warum ist das eigentlich heute nicht schon so einfach möglich. Ich meine so mit Maus und normalem Desktop? Oder gibt es sowas schon?

Aber warum müssen eigentlich alle die Tastatur abschaffen? Das iPhone hat schon keine Gescheite mehr und diese Teil lässt auch keine erblicken (ok, ist ja auch ein Tablet). Ich habe mir über die letzten Jahre mühsam das 10-Finger-Tippen beigebracht und kann mittlerweile wahrscheinlich schneller tippen als handschriftlich schreiben. Zudem ist meine Handschrift über die Jahre einfach in die Jahre gekommen (ha ha), so dass sie nur noch für Insider lesbar ist (und selbst ich habe Mühe sie zu entziffern).

Also bitte für das nächste Gadget hätte ich gerne wieder so eine sperrige Tastatur. Am besten noch eine alte IBM-Klapper, die nicht nur einen deutlichen Druckpunkt hatte, sondern auch ein deutliches akustisches Signal beim Tippen. Da hörte sich das Tippen noch an wie eine MG-Salve. Da wussten auch die Kollegen im Nachbar-Büro, dass man gerade ordentlich am Schaffen war :-)

Biosphärenreservat

Da wirbt eine Wasserfirma tatsächlich im Radio mit ihrem guten Wasser aus dem “Biosphärenreservat“.
Es ist sicherlich für die Marketingabteilungen schwierig neue coole und glaubwürdige Schlagworte zu finden.
Und ich weiß nicht, ob meine Assoziationen dazu allgemeingültig sind. Aber mit Biosphäre verbinde ich im ersten Moment nicht die Gesamtheit aller lebenden Substanzen, sondern eher dieses interessante Experiment. Es versucht ein eigenständiges, geschlossenes ökologisches System auf kleinem Raum zu schaffen (immerhin auf einer Größe von nur 1,6 Hektar).
Hier gab es zum Ende Probleme mit der extremen Ausbreitung von Kakerlaken und gelben Spinnerameisen.
Urgs. Und da soll jetzt das Wasser herkommen?

Meine Assoziationen zu “Reservat” sind auch nicht besser, klingt doch immer der negative Beigeschmack von unterdrückten, zusammengepferchten Indianern mit.

Aber wie ich gerade beim Nachforschen nach “Biosphäre” entdecke, ist “Biosphärenreservat” gar kein künstlicher Marketingbegriff, sondern die Bezeichnung für ein Schutzgebiet, das für die jeweilige Vegetationszone repräsentativ ist.

Na, wenn das so ist, dann trinke ich das Wasser doch wieder gerne.
Prost.

Ich telefoniere

Ich rufe kurz zu Hause an:

Felix
Felix Vogel
Ich
Hallo Felix, mein Schatz.
Felix
Hallo!
Ich
Ich wollte nur kurz Bescheid sagen, dass ich heute Abend etwas später komme.
Felix
Ok. Tschüß!
Ich
Hu??? Du hast es aber eilig!
Felix
Ja, Tschüß!
Ich
Wow, du scheinst ja ganz begeistert zu sein, was machst du denn gerade sooo wahnsinnig Tolles?
Felix (er stutzt, man hört an der Stille förmlich für was für eine dämliche Frage er das hält)
Na, … ich … telefoniere?
???
PS: Wahrscheinlich war er so entnervt, weil er schnell mit seinem Playmobil Piratenkaperschiff weiterspielen wollte :-)

Ja, ist denn heute schon Weihnachten

Seit gestern sind endlich die bayrischen Sommerferien vorbei und Felix muss nun auch wieder zur Schule.
Das wurde aber wirklich langsam Zeit.

Der Sommer schien fast kein Ende zu nehmen und doch kommt es mir so vor, als hätten wir immer noch Sommer.

Und was finde ich gestern in den Läden?
Lebkuchen, Dominosteine und anderes Weihnachtszeug. Ich will mich nicht in die Liste der “Oh jemine, Weihnachten ist jedes Jahr früher”-Meckerer einreihen. Aber gleich nach den Sommerferien … da hat es mich doch schon kalt erwischt.
Apropos kalt, das passt dann ja schon.

Ich liebe Wilhelm Busch

Passend zur bevorstehenden Wahl:

Das Reden tut dem Menschen gut,
Wenn man es nämlich gerne tut,
Von Angstprodukten abgesehn;
Denn so etwas bekommt nicht schön.

Die Segelflotte der Gedanken,
Wie fröhlich fährt sie durch die Schranken
Der aufgesperrten Mundesschleuse
Bei gutem Winde auf die Reise
Und steuert auf des Schalles Wellen
Nach den bekannten offnen Stellen
Am Kopfe, in des Ohres Hafen
Der Menschen, die mitunter schlafen.

Vor allem der Politikus
Gönnt sich der Rede Vollgenuß;
Und wenn er von was sagt, so sei’s,
Ist man auch sicher, daß er’s weiß.

(Aus “Maler Klecksel” Erstes Kapitel)

Dem bleibt einfach nichts hinzuzufügen.

Ist ja krass

Was man so alles mobil machen kann. Es dauert nur ungefähr zehn mal so lang. Aber es geht. Ist ja was. Dieser Text hat mich 10 Minuten gekostet. Vielleicht das nächste Mal wieder mit einer richtigen Tastatur. Die hat wenigstens ein ä ;-)

Nachtrag vom 14.9.09: Tatsächlich, Florian. Die Sch*** geht. Übrigens kann ich die WordPress-App nur empfehlen.

Stefan Vogel

Limits exist only in your mind.

Hintergrund/Übersicht

Stefan Vogel:
stefan_pass

  • geboren 1969 in Giessen
  • Gymnasium in Diepholz
  • Informatik-Studium in Kaiserslautern
  • verheiratet mit Annabelle, zwei Söhne: Fabian und Felix
  • ansässig im Rhein-Main-Gebiet.

stefan_hand
1997 bin ich ins Berufsleben gestartet und man kann seitdem mein Profil auf Xing verfolgen.

Alles weitere ist per Mail (E-Mail: stefan@vogel-nest.de) zu erfahren.

Gdbm for Windows

This is a windows-port of the famous GNU dbm (version 1.8.3) to Windows-OS. GNU dbm is a simple extendible hashing-mechanism to store key/value-pairs in files.

The official gdbm-website can be found at the GNU website.
You can download the original-distribution (http://www.artfiles.org/gnu.org/).

Because the original-distribution is only available for Unix-like systems, I decided to port it to Windows. The windows-port contains a prebuilt dll/lib (build with Visual C++ 6.0 on Windows 2000) and some sample executables. To be sure you can built the dll yourself, the sources and makefiles (for Visual C++ and Mingw) is included in the win32-subdirectory.

For instructions on how to build gdbm for windows have a look at the
README.txt.

The primary goal for me to port gdbm to windows was to get access to the gdbm-hash-functions via Tcl. Therefore I create Tgdbm (Tcl gdbm) which can also be downloaded from this website.

Download

History

16.07.2009

Wheee. Though this stuff ist quite old. It is used (or at least linked to) in Windows PC Utilities for Maemo Mapper for Nokia Tablet

23.08.2004

Added Makefile.cygwin (thanks to Alejandro Lopez-Valencia) to build gdbm on windows within the latest Cygwin-environment.

16. Dec. 2003

Version 1.8.3: Adapted to the new gdbm-version 1.8.3

24. Sep. 2002

Version 1.8.0c: Bugfix (thanks to Nakaue Takumi) in gdbm.h. (endif of extern “C” in wrong line).

04. Apr. 2001

Version 1.8.0b: Bugfix (thanks to Oleg Oleinick) in gdbm_reorganize (Corrected window-filename-parsing).

01. Apr. 2001

Version 1.8.0: Initial version

Stefan Vogel is heading to Mars

Nur damit ihr schon mal alle vorgewarnt seid: Ich fliege bald zum Mars.

Nun gut, nicht ich. Nur mein guter Name. Die Nasa plant (wie schon damals zum Mond) beim nächsten Marsflug einen Chip mit einer Liste an Namen mit zum Mars zu nehmen.

Ich bin dafür zertifiziert.

Falls ihr auch mitwollt (aus Deutschland sind noch recht wenig Namen dabei), dann tragt euch einfach mit ein.

Aber Vorsicht, NASA! Wenn ich das nächste Mal beim Mars vorbeischaue, kontrolliere ich, ob mein Name auf dem Chip ist!

Wahn(sinn) von Stephen King

Seit Monaten nutze ich mein Handy praktischerweise auch als MP3-Player. So kann ich praktischerweise aus der hiesigen Bücherei Unmengen an Hörbüchern einfach und praktisch während der Zugfahrt zur Arbeit hören.

Die Zeit im Zug ist sicherlich nicht die Lauschigste, so dass ich die Hörbücher eher als Fast-Food durchhöre und auch keine gesteigerten Ansprüche stelle. Dementsprechend kann ich mich auch kaum daran erinnern was ich alles gehört habe.

Nur an ein Hörbuch erinnere ich mich genau: Wahn von Stephen KingStephen King - Wahn

Mit fetten 20 CDs und dementsprechendem langen Genuss kommt es daher. Ich habe drei Wochen daran gehört. Die Geschichte kommt sehr langsam daher und ich habe mich zwischendurch schon gefragt, ob denn noch etwas Nennenswertes passiert. Es kam mir vor als ob mich Edgar Freemantle in meinem Leben ein paar Schritte begleitet hätte. Insbesondere wohl dadurch, dass einem Edgar Freemantle (im Deutschen sehr eindringlich gesprochen durch David Nathan)  die Geschichte erzählt als säße man am Kaffeetisch und unterhält sich über die Vergangenheit. Die Geschichte schleicht sich so langsam in das Hirn, dass man den Wahnsinn fast gar nicht spürt.

So richtig bewusst geworden ist mir die Eindringlichkeit des Hörbuches erst einige Tage nach dem Hören. Ich hatte das Gefühl als würde ich etwas vermissen. Und dann fiel mir ein: Edgar Freemantle hat mir schon ein paar Tage nichts mehr erzählt. Dass ich die Erzählungen einer Romanfigur vermisse, ist mir bis dato wirklich noch nicht passiert.

Ach ja: Bitte nicht vom deutschen Titel abschrecken lassen. Im Original heißt es “Duma Key” und trifft es wesentlich besser als dieser abgeschmackte deutsche Titel (der mich fast davon abgehalten hätte das Hörbuch zu hören).