Aktuelles über Internationales Erbrecht

Jährlich zieht eine große Anzahl von EU-Bürgern in ein anderes EU-Land um. Falls der Todesfall eintritt, führt dass manchmal zu Problemen mit der Verteilung der Güter, Häuser und Gelder. Deshalb fordern mehrere Politiker internationales Erbe besser zu regeln.

Grenzüberschreitende Erbschaften sollten besser geregelt werden. Die EU könnte dies durch Koordination der Nationalen Gerichte und Gesetze geschehen.

Die EU hat keine Regeln für internationales Erbrecht. Jedes Land hat sein eigenes System, welches Recht und Gerechtigkeit gelten lässt. Deshalb kommt es oft zu Fällen von Rechtsstreitigkeiten, z.B. die Immobilie von einem Holländer in Spanien, der in Belgien lebt. Das Erbe des Verstorbenen kann zu großen Problemen führen. Vor allem, da die Regeln und Tarife für die Erbschaftssteuer auf Erbschaften in den einzelnen Ländern sehr unterschiedlich sind.

Es wird betont, dass der Weg zum international anerkannten Erbrecht lang und beschwerlich sein wird.

Vorschläge sollen gemacht werden, welche Nationale Erbrechte auf die EU ausweiten sollen, dabei ist nicht der Inhalt wichtig, sondern die Rechtssicherheit für die EU Bürger.
Damit sollen in den EU-Ländern, die betroffen wären, die Rechtsordnung so gelten, dass die Gerichte Konflikte besser regeln können.

Schwierigkeiten werden mit dem EU-Vorschlag erwartet, denn alle EU-Staaten müssen sich einig sein. Mit Ministern aus 27 EU-Ländern am Verhandlungstisch ist es schwierig ein Veto zu verhindern.

Schaschlikspieß

Kreativ wie unsere Jungs immer sind (und kreativ wie auch Schule und Lehrer sind), wird ständig das absurdeste Bastelmaterial benötigt. Seien es Streichhölzer, Kataloge (wer hat heute im Internet-Zeitalter bitteschön noch einen 5 kg-schweren Neckermann-Katalog?) oder Zahnstocher.

Meistens Immer werden die Wünsche mit der Deadline “Jetzt” vorgetragen. Z.B. morgens um 7:30 Uhr: “Ich brauche für heute noch 20 leere Klorollen!”
In der Hektik des Morgens ist das gar nicht so schlecht. Da laufe ich nicht Gefahr einzuschlafen.

Diesen Morgen wird der Wunsch schon beim Frühstück (6:30 Uhr) vorgetragen.

Felix
Ich muss heute noch diese Dinger mitbringen!
Annabelle
Dinger? Heute?
Felix
Diese Holzdinger! Sowas wie Zahnstocher … nur länger.
Annabelle
Aha! Du meinst Schaschlikspieße.
Felix
(Stochert ganz versonnen in seinen Cornflakes und bekommt nicht viel mit)
Annabelle
Wie heißen diese Dinger?
Felix
(blickt erstaunt hoch) Hm? Schaschlikspieße!
Annabelle
Oh! Ich dachte, du hast mir nur eben die Besorgung aufgetragen und hast dann gar nicht mehr zugehört.
Felix
Wie bitte?

Kurz vor Ende des Frühstücks, fallen Felix dann noch wieder die Schaschlikspieße ein.

Felix
Darf ich die denn jetzt haben? Diese … äh … Steinbockspieße?
Annabelle
Ah ha. Wie heißen die noch?
Felix
Ähhh, Schachleckspieß?
Fabian
Neee. Schachlechspieß!

Unterhaltungssoftware von Microsoft

Ich kann mich schon lange über die automatischen Übersetzungen köstlich amüsieren.
Es ist einfach herrlich was herauskommt, wenn man Computern das “Denken” überlässt.

Wie ich feststellen konnte, ist die Spracherkennung ein ebenso unterhaltsames Gebiet der Computertechnik.
DAS musste ich doch gleich mal ausprobieren:
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Am Morgen

Wie schön, wenn ich zwischendurch mal Zeit habe mit den Jungs Hausaufgaben zu machen. Das ist auch bei den großen Managern, die die ganze Woche über nicht zu Hause sind, die Beschäftigung mit ihren Kindern: “Ich mache gerne mit meinen Kindern Hausaufgaben!”

Oh ja! Und außerdem verbringen diese “erfolgreichen” Karrieremänner auch unheimlich viel Zeit mit ihren Kindern.
Für mich war “Hausaufgabenmachen” auch immer ein idealtypisches Bild für “wir-verbringen-schöne-Zeit-zusammen”.

Ok, du als mein Leser weißt, dass dem natürlich nicht so ist.
Hausaufgaben sind harte, nervenaufreibende Arbeit, die eher auseinander treibt als dass sie ein großes buntes Band der Zusammengehörigkeit schweißt. Weiterlesen

Klappspaten

Outdoor Reisen steht als Synonym für besonders naturnahe Erfahrungen. Die Liste der Aktivitäten in diesem Bereich ist schier grenzenlos. Aber eines haben sie alle gemeinsam: in der Regel befindet man sich abseits der bekannten Zivilisation mit ihren beliebten Errungenschaften. Nicht immer ist das “Stille Örtchen” in erreichbarer Nähe und bedarf einiger Improvisation, was allerdings nicht bedeutet, dass dieses Örtchen weniger still sein muss.
Ob man gerade im Kanu die Flüsse Skandinaviens erkundet oder das Gepäck für eine Mehrtageswanderung mit ein paar Freunden in die heimischen Gefilde gepackt hat, ein wichtiges Utensil sollte zukünftig auf keiner Liste mehr fehlen.

Dieses Utensil scheint auf den ersten Blick keinen besonderen Sinn zu machen, aber es macht gewisse Dinge einfacher und hygienischer. Es handelt sich um einen Klappspaten .
Wer es kennt, nachts das Lager mitten in der Natur aufzuschlagen, kennt sicherlich auch das Problem, dass gewisse Bedürfnisse manchmal nicht zu vermeiden sind. Dieses Problem betrifft nicht nur einen selbst. Man teilt es mit seinen Reisebegleitern. Besonders nachts im Schein der Stirnlampe kann man im Wald den Boden nicht mehr allzu großflächig ableuchten, wenn man ein geeignetes Plätzchen abseits des Zeltplatzes sucht.
Und auch wenn es die Freunde sind, mit denen man gerade unterwegs ist, wer möchte am nächsten Morgen schon seine Schuhe reinigen, weil er in das “Bedürfnis” seines Vorgängers getreten ist.

Mit dem Spaten kann man hervorragend ein kleines Loch graben und alles vor seinen Freunden verstecken, was man nicht zeigen möchte.
In der Tat ist ein Klappspaten wirklich ein nützlicher Begleiter, damit die Erfahrungen nicht allzu naturnah werden.

Wohin des Weges?

Gerade eben mal aktualisiert auf Google Chrome 9 – meinen mittlerweile ständig parallel-laufenden Browser (parallel zum Firefox). Ich merke allerdings, dass ich mit Chrome immer mehr “Zeit verbringe”.
Außer beim Google-Notebook (wie bezeichnend, da setzt der Chrome häufig aus und nichts geht mehr).

Aber ich liebe es, wie der Browser sofort nach Start erscheint. Dagegen kommt mir der Firefox fast vor wie vor einigen Jahren der Internet Explorer. Bis die behäbige alte Dame erstmal durchgestartet ist, ziehe ich mir mindestens drei Kaffee rein.

Beim Upgrade von Chrome bin ich auch über den Web-App-Store gestolpert. Und da ich mir im Traum nicht vorstellen konnte tatsächlich einmal Comics am Computer zu lesen, musste ich mir gleich Graphic.ly “installieren”.
Es gibt einige freie Comics (natürlich alles auf Englisch) zum “Probieren”.
Was mich direkt vom Hocker gerissen hat (und mich veranlasst hat gleich einen Blogbeitrag zu schreiben) ist die Navigation.

Da kann man wirklich stumpf mit “Cursor-Rechts” durch die Panel navigieren, wobei das aktive Panel hervorgehoben wird. So geht es auch mit kleinen Screens (ohne umständlich Bilder zu vergrößern und zu scrollen).

Sieht z.B. so aus:

So macht tatsächlich Comic-Lesen am Computer Spaß. Wirklich krass.
Jetzt fehlt natürlich noch jede Menge Comic-Material. Aber das ist nur eine Frage der Zeit.

Und die vergeht im Internet doch immer noch viel rasanter als ich mir das jemals vorzustellen wage.

Gedankenkreisel

Wie so oft neigt sich der Tag zum Ende, aber Fabians Kopf ist noch ganz aufgeregt.
Das Gute-Nacht-Ritual hat zwar extra eine “in-Ruhe-Lese”-Zeit, aber die scheint Fabian aktuell nur noch mehr aufzudrehen.
Nachdem wir nun schon einige Zeit ganz in Ruhe geredet haben …

ich
Gute Nacht, Fabian!
Fabian
Ich kann aber noch nicht schlafen, ich muss an so viele Sachen denken.
ich
(seufz) Ja! Noch mehr Sachen? Du hast doch eben schon so viel erzählt.
Fabian
(verzweifelt) Aber noch nicht alles. Dann muss ich doch noch an die Winkel in Geometrie denken und an die if-clauses. Und wenn ich daran gedacht habe, denke ich über Harry Potter nach und dann wieder an Geometrie. Danach dann nochmal an die if-clauses.
Und dann denke ich daran immer schneller. Und wenn ich schnell genug an alles denke, dann habe ich irgendwann so einen Kreisel im Kopf.
ich
(oberseufz) Einen Gedankenkreisel!?? Oh ha!!
Fabian
(ganz aufgeregt) Ja und der dreht sich immer schneller. Und dann ist er irgendwann weg.
ich
(erfreut) Ja, super. Und was ist dann?
Fabian
Das weiß ich auch nicht. Wahrscheinlich bin ich dann eingeschlafen.
ich
Das Einschlafen beschützt dich davor, dass dein Kopf explodiert? Das ist sehr beruhigend. Dann dreh jetzt einfach den Kreisel und schlaf dabei ein.

Und es kommt wie es kommen muss. Eine halbe Stunde später höre ich den verzweifelten Ruf aus Fabians Zimmer:

Fabian
Ich kann nicht einschlafen!

Seufz!