Ganz uneigennützig und ganz unabhängig muss ich jetzt doch mal allen raten die eigene KFZ-Versicherung zu überprüfen :-)
Ich habe meine KFZ-Versicherung verglichen und tatsächlich habe ich eine Versicherung gefunden, die mich bei gleichem Leistungsumfang 150 EUR weniger kostet.
Das sind bei ursprünglich ca. 470 EUR/Jahr doch satte 30% gespart. Dabei hatte ich auch bereits meine aktuelle Versicherung kosten-bewusst ausgewählt.

Nicht, dass alles nur um die Kosten geht, aber da ich mit meiner alten KFZ-Versicherung nicht so 100% glücklich bin, fällt es mir leicht zu wechseln. Und es geht so einfach … vorausgesetzt man schafft es alle Informationen für den Vergleich einzugeben. Das sind doch einige Daten, die man da angeben muss.

Jetzt habe ich nach mind. 4-5 Jahren treuer Dienste das PmWiki doch von dieser Seite geworfen und alles auf WordPress gehoben. Bemerkbar daran, dass man jetzt nicht nur im Blog oder im Rest suchen kann, sondern einfach über alles sucht.
Außerdem muss ich jetzt nicht zwei mal das gleiche Design pflegen (nicht dass ich am Design seit jeher groß etwas geändert hätte, aber jetzt wäre es möglich).

Die Migration des WordPress-Inhalts war tatsächlich total einfach. Leider musste ich die PmWiki-Seiten einzeln manuell ins WordPress übernehmen. Ziemlich mühselig. Daher ist es bestimmt an einigen Ecken noch etwas hölzern. Wer Ungereimtheiten oder Hässlichkeiten findet (also abgesehen vom Design ;-) kann gerne einen Kommentar hinterlassen.

Danke nochmal an PmWiki für die jahrelange treue und gute Arbeit.

Wow. Ich werde verfolgt. Da bekomme ich letztens eine Mail, dass mir jemand bei Twitter “folgt” oder sagt man hier schon neu-deutsch “followed”.

Nicht dass ich da wirklich weltbewegendes twittere. Aber als “Vogel” gehört es doch wohl zum guten Ton(!) zu zwitschern. :-)

Ok, ein gewisser Anderson folgt mir jetzt. Er hat auch schon eine Nachricht gezwitschert. Nein er hat keinen gezwitschert, sondern eine Nachricht auf Twitter ge-”postet”(!). Ich verliere mich in Anglizismen. Gleich mal Andersons Profil anschauen, wer sich da so für mich interessiert:

Zwitscher Zwitscher

*slap* Na, toll. Offensichtlich werden Leute, die mir nachstellen gleich abgemahnt :-)

Fabian war nun eine Woche auf Klassenfahrt. Sehr ungewohnt für uns Eltern. Aber als er am Freitag zurück kam war die Freude groß und ich konnte es mir nicht verkneifen:

Ich
Und, Fabian, hast du uns denn auch so vermisst?
Fabian
Hmmm! Eigentlich nicht so sehr.
Ich
(etwas weniger euphorisch versuche ich mich an den letzten Hoffnungsschimmer zu krallen.)
Eigentlich?
Fabian
Ja, eigentlich. Also, eigentlich habe ich euch überhaupt nicht vermisst.

:-(

Ich
(berappel mich ein wenig und versuche das Thema zu wechseln)
Was hast du denn so gemacht, wo du uns schon nicht vermisst hast?
Fabian
Ich habe gechillt.

8O

Shazam hat mir schon oft gute Dienste geleistet. Einfach ans Radio halten, zack, Song erkannt. Da macht es dann auch nichts mehr, dass die Radiomoderatoren es nicht nötig haben, Lieder ordentlich an- oder abzumoderieren. Shazam erkennt die Songs sehr zuverlässig.
Da dachte ich mir, dass Shazam vielleicht auch erkennt, was meine Jungs gerade auf dem Klavier spielen. Fabian spielt gerade “Wilder Reiter” von Schumann. Mal sehen wie gut das erkannt wird. Und tatsächlich, da wird doch was gefunden:

Clockwork von Jonas Steur

Wusste gar nicht, dass hausgemachte Klaviermusik so sehr House ist :-D

Nein, nicht die Schriftart. Bei Basic Thinking habe ich das neue Tablet (hier mit Video) von Microsoft gesehen.

Das Ding hat was, besonders toll finde ich ja die software-technische Möglichkeit einfach aus dem Web etwas beliebig auszuschneiden und ins Journal per Drag&Drop hinzuzufügen. Warum ist das eigentlich heute nicht schon so einfach möglich. Ich meine so mit Maus und normalem Desktop? Oder gibt es sowas schon?

Aber warum müssen eigentlich alle die Tastatur abschaffen? Das iPhone hat schon keine Gescheite mehr und diese Teil lässt auch keine erblicken (ok, ist ja auch ein Tablet). Ich habe mir über die letzten Jahre mühsam das 10-Finger-Tippen beigebracht und kann mittlerweile wahrscheinlich schneller tippen als handschriftlich schreiben. Zudem ist meine Handschrift über die Jahre einfach in die Jahre gekommen (ha ha), so dass sie nur noch für Insider lesbar ist (und selbst ich habe Mühe sie zu entziffern).

Also bitte für das nächste Gadget hätte ich gerne wieder so eine sperrige Tastatur. Am besten noch eine alte IBM-Klapper, die nicht nur einen deutlichen Druckpunkt hatte, sondern auch ein deutliches akustisches Signal beim Tippen. Da hörte sich das Tippen noch an wie eine MG-Salve. Da wussten auch die Kollegen im Nachbar-Büro, dass man gerade ordentlich am Schaffen war :-)

Da wirbt eine Wasserfirma tatsächlich im Radio mit ihrem guten Wasser aus dem “Biosphärenreservat“.
Es ist sicherlich für die Marketingabteilungen schwierig neue coole und glaubwürdige Schlagworte zu finden.
Und ich weiß nicht, ob meine Assoziationen dazu allgemeingültig sind. Aber mit Biosphäre verbinde ich im ersten Moment nicht die Gesamtheit aller lebenden Substanzen, sondern eher dieses interessante Experiment. Es versucht ein eigenständiges, geschlossenes ökologisches System auf kleinem Raum zu schaffen (immerhin auf einer Größe von nur 1,6 Hektar).
Hier gab es zum Ende Probleme mit der extremen Ausbreitung von Kakerlaken und gelben Spinnerameisen.
Urgs. Und da soll jetzt das Wasser herkommen?

Meine Assoziationen zu “Reservat” sind auch nicht besser, klingt doch immer der negative Beigeschmack von unterdrückten, zusammengepferchten Indianern mit.

Aber wie ich gerade beim Nachforschen nach “Biosphäre” entdecke, ist “Biosphärenreservat” gar kein künstlicher Marketingbegriff, sondern die Bezeichnung für ein Schutzgebiet, das für die jeweilige Vegetationszone repräsentativ ist.

Na, wenn das so ist, dann trinke ich das Wasser doch wieder gerne.
Prost.

Ich rufe kurz zu Hause an:

Felix
Felix Vogel
Ich
Hallo Felix, mein Schatz.
Felix
Hallo!
Ich
Ich wollte nur kurz Bescheid sagen, dass ich heute Abend etwas später komme.
Felix
Ok. Tschüß!
Ich
Hu??? Du hast es aber eilig!
Felix
Ja, Tschüß!
Ich
Wow, du scheinst ja ganz begeistert zu sein, was machst du denn gerade sooo wahnsinnig Tolles?
Felix (er stutzt, man hört an der Stille förmlich für was für eine dämliche Frage er das hält)
Na, … ich … telefoniere?
???

Seit gestern sind endlich die bayrischen Sommerferien vorbei und Felix muss nun auch wieder zur Schule.
Das wurde aber wirklich langsam Zeit.

Der Sommer schien fast kein Ende zu nehmen und doch kommt es mir so vor, als hätten wir immer noch Sommer.

Und was finde ich gestern in den Läden?
Lebkuchen, Dominosteine und anderes Weihnachtszeug. Ich will mich nicht in die Liste der “Oh jemine, Weihnachten ist jedes Jahr früher”-Meckerer einreihen. Aber gleich nach den Sommerferien … da hat es mich doch schon kalt erwischt.
Apropos kalt, das passt dann ja schon.

Passend zur bevorstehenden Wahl:

Das Reden tut dem Menschen gut,
Wenn man es nämlich gerne tut,
Von Angstprodukten abgesehn;
Denn so etwas bekommt nicht schön.

Die Segelflotte der Gedanken,
Wie fröhlich fährt sie durch die Schranken
Der aufgesperrten Mundesschleuse
Bei gutem Winde auf die Reise
Und steuert auf des Schalles Wellen
Nach den bekannten offnen Stellen
Am Kopfe, in des Ohres Hafen
Der Menschen, die mitunter schlafen.

Vor allem der Politikus
Gönnt sich der Rede Vollgenuß;
Und wenn er von was sagt, so sei’s,
Ist man auch sicher, daß er’s weiß.

(Aus “Maler Klecksel” Erstes Kapitel)

Dem bleibt einfach nichts hinzuzufügen.