Was man so alles mobil machen kann. Es dauert nur ungefähr zehn mal so lang. Aber es geht. Ist ja was. Dieser Text hat mich 10 Minuten gekostet. Vielleicht das nächste Mal wieder mit einer richtigen Tastatur. Die hat wenigstens ein ä
Nachtrag vom 14.9.09: Tatsächlich, Florian. Die Sch*** geht. Übrigens kann ich die WordPress-App nur empfehlen.
Nur damit ihr schon mal alle vorgewarnt seid: Ich fliege bald zum Mars.
Nun gut, nicht ich. Nur mein guter Name. Die Nasa plant (wie schon damals zum Mond) beim nächsten Marsflug einen Chip mit einer Liste an Namen mit zum Mars zu nehmen.
Falls ihr auch mitwollt (aus Deutschland sind noch recht wenig Namen dabei), dann tragt euch einfach mit ein.
Aber Vorsicht, NASA! Wenn ich das nächste Mal beim Mars vorbeischaue, kontrolliere ich, ob mein Name auf dem Chip ist!
Seit Monaten nutze ich mein Handy praktischerweise auch als MP3-Player. So kann ich praktischerweise aus der hiesigen Bücherei Unmengen an Hörbüchern einfach und praktisch während der Zugfahrt zur Arbeit hören.
Die Zeit im Zug ist sicherlich nicht die Lauschigste, so dass ich die Hörbücher eher als Fast-Food durchhöre und auch keine gesteigerten Ansprüche stelle. Dementsprechend kann ich mich auch kaum daran erinnern was ich alles gehört habe.
Nur an ein Hörbuch erinnere ich mich genau: Wahn von Stephen King
Mit fetten 20 CDs und dementsprechendem langen Genuss kommt es daher. Ich habe drei Wochen daran gehört. Die Geschichte kommt sehr langsam daher und ich habe mich zwischendurch schon gefragt, ob denn noch etwas Nennenswertes passiert. Es kam mir vor als ob mich Edgar Freemantle in meinem Leben ein paar Schritte begleitet hätte. Insbesondere wohl dadurch, dass einem Edgar Freemantle (im Deutschen sehr eindringlich gesprochen durch David Nathan) die Geschichte erzählt als säße man am Kaffeetisch und unterhält sich über die Vergangenheit. Die Geschichte schleicht sich so langsam in das Hirn, dass man den Wahnsinn fast gar nicht spürt.
So richtig bewusst geworden ist mir die Eindringlichkeit des Hörbuches erst einige Tage nach dem Hören. Ich hatte das Gefühl als würde ich etwas vermissen. Und dann fiel mir ein: Edgar Freemantle hat mir schon ein paar Tage nichts mehr erzählt. Dass ich die Erzählungen einer Romanfigur vermisse, ist mir bis dato wirklich noch nicht passiert.
Ach ja: Bitte nicht vom deutschen Titel abschrecken lassen. Im Original heißt es “Duma Key” und trifft es wesentlich besser als dieser abgeschmackte deutsche Titel (der mich fast davon abgehalten hätte das Hörbuch zu hören).
Neulich morgens, Annabelle erzählt mir gerade ihren Traum, während unsere Jungs sich ausnahmsweise ebenfalls in unserem Bett rumräkeln.
- Annabelle
- Puh, ich hatte einen fürchterlichen Albtraum. Mein Bruder stand an der Himmelspforte und ich musste mich entscheiden, ob ich ihn begleiten will oder bei euch bleiben möchte. Mein Bruder hatte so viel Angst und in euren Gesichter stand so viel Traurigkeit. Der Traum war sooo schrecklich. Es hat mich fast zerrissen. Ich bin total fertig.
- Stefan
- Wahrscheinlich ist gerade Vollmond. Ich hatte auch einen Albtraum. Ich habe geträumt, du wärst gestorben. Ich war am Boden zerstört … ich bin jetzt noch ganz durcheinander.
- Fabian (ganz aufgeregt)
- Ich hatte auch einen schlimmen Albtraum. Das war ganz fürchterlich. Ich habe geträumt, dass mein Geodreieck zerbrochen ist.
Unsere Jungs haben einen netten Tageskalender, der jeden Tag eine neue Frage aufwirft und auch beantwortet. Da erfahren selbst die Großen ab und zu etwas Neues.
Heute stand folgende Frage bei Felix im Kalender:
Zebras haben identische Streifen:
- Innerhalb der Familie
- Innerhalb des Rudels
- gar nicht
Felix überlegt:
- Felix
- Ja, also wenn die Zebra-Mama ein Kind bohrt …
- Annabelle
- Ein Kind gebährt. Das Kind wird doch nicht gebohrt.
- Felix
- Ja, ja. Also wenn die Zebra-Mama ein Kind bohrt, gebohrt … äh gebährt, dann hat doch das Kind auch die gleichen Hormone wie die Mama.
- Annabelle
- Du meinst “Chromosomen”, es sind aber wohl eher die Gene, die das Aussehen bestimmen.
- Felix
- Ja, ja. Also die Hormone … Chromosomen, Gene von der Mama. Und dann müssen die Kinder doch auch die gleichen Streifen haben.
- Annabelle
- Gut überlegt. Aber du hast ja auch meine Gene bekommen und siehst nicht so aus wie ich.
- Felix
- Ich habe ja auch keine Streifen!
Da sitzen Annabelle und ich neulich abends noch an den Rechnern und surfen so lustig vor uns hin. Plötzlich staunt Annabelle Bauklötze:
- Annabelle
- Schatz, was ist denn das? Meine Kontakte bei wkw sind geschrumpft. Mag mich da jemand nicht mehr.? Hmmm. Wer ist das denn? Ich kann gar nicht sehen, wer mich nicht mehr kennen möchte.
Am nächsten Abend, Annabelle hat schon Ränder unter den Augen:
- Annabelle
- Ha! Jetzt habe ich “die Übeltäterin” endlich gefunden. Die muss ich gleich mal anmailen.
- Stefan
- Wie hast du das denn jetzt heraus gefunden? Gibt es in wkw eine Liste der verlorenen Kontakte?
- Annabelle
- Neee. Ich habe nichts Besseres zu tun und bin stundenlang alle meine Kontakte durchgegangen. Wenn mich jemand schon nicht mehr kennt, will ich doch wenigstens wissen wer. Ich habe dann auch gleich bei ihr nachgefragt. Ha. Sie hatte wkw ganz verlassen. Und diese Information hat mich heute den ganzen Tag gekostet.
Da war ich fast geneigt (nach diesem Motto) zu sagen:
Kopfschüttel…
Schnellstens musste natürlich eine Lösung her. Und siehe da, nach einigen Tagen Rumschraubens gibt es jetzt den wkw-Quitter (Qwit unter http://qwit.vogel-nest.de). Und da ich annehme, dass auch andere wkw-Benutzer dieses Problem kennen, stelle ich die Lösung dafür für alle zur Verfügung.
Einfach unter Qwit registrieren, den wkw-Zugang eingeben (damit Qwit die Kontaktliste scannen und überwachen kann) und schon wirst du per Mail von Qwit benachrichtigt, wenn sich etwas an deinen Kontakten ändern.

Woher kommen eigentlich immer diese Kataloge im Briefkasten? Und warum blätter ich die auch noch durch?
Ach ja, weil man hin und wieder in diesen Katalogen witzige Dinge findet. Dinge, die kein Mensch braucht oder auch die jeder unbedingt braucht. Oder manchmal kann man sich einfach nur über die Beschreibung amüsieren.
Ihr Auto hinterlässt Ölflecken?
Ich hätte den durchaus sinnvollen Tipp erwartet: Bring deine olle Klitsche gefälligst in die Werkstatt!
Nein, hier wird erstmal mit dem ökologischen Zeigefinger gewunken. Öl auf dem Pflaster kann (!) zu einer Belastung für die Umwelt werden.
Glücklicherweise kann man den total umweltfreundlichen Ölflecken-Entferner (vor lauter blauen Engeln und sonstigen Umwelt-Plaketten kann man kaum die Verpackung erkennen) gerne auch unverdünnt auf den Ölfleck kippen. Und wenn man dann die Umwelt noch nicht genug geschont hat, dann kann man den Rest der Flasche auch gleich noch auf die Felgen (oder andere Dinge, die wieder glänzen sollen) kippen.
Ja, was sehe ich denn da neulich auf der Tomatenverpackung … 100% Geschmack! Bei Tomaten?
Steht das jetzt extra auf Tomaten, die aus Holland kommen?
Weil Hollandtomaten grundsätzlich eigentlich nur 80% Geschmack haben (maßlos übertrieben natürlich)?
Dann wäre es im Grunde genommen schon toll gewesen, wenn die Verpackung “90% Geschmack” verkünden würde.
Jeder der Hollandtomaten kennt, wüsste sofort: “Oh, 90%? Super! Das sind ja schon mindestens 10% im Geschmack mehr als üblich!”
Tomaten gehören zu den Gemüsen mit hohem Wasseranteil (ca. 94%). Ich werde ein wenig unsicher. Was würde auf einer Flasche Mineralwasser stehen? Auch 100% Geschmack?
Hat Wasser wirklich Geschmack? Und wenn ja, wieviel?
Wenn ich einen Tee trinke und sage: “Puah! Der schmeckt ja wie Wasser!” Dann wäre das ein Kompliment für den Tee, wenn das Wasser 100% Geschmack hätte und der Tee nur 20%.
Aber ich nehme mal an reines, pures Wasser ist einfach “geschmacklos” (jetzt mal nur so mit normalem Menschenverstand angenommen).
Bei Tomaten mit 94% Wasser würden dann die verbleibenden 6% die kompletten 100% Geschmack erreichen. Wahnsinn! Da muss Tomatenkonzentrat drin sein.
Das erinnert mich ein wenig an den Orangensaft von McDonalds vor vielen Jahren. Da stand auf der “Anpreisetafel”: 110% Fruchtgehalt. Aha! Aber gut, das ist natürlich einfach zu erreichen, indem man das Orangensaft-Konzentrat mit zu wenig Wasser auffüllt. Nur würde dann der höher konzentrierte Orangensaft auch 110% Geschmack erreichen? Oder schmeckt er einfach nur zuuu orangig? Dann könnte ich besser gleich das Kontzentrat trinken (und hätte dann 200% Fruchtgehalt und Geschmack).
Was passiert wenn man auf die Tomate Geschmacksverstärker streut? Bekommt man dann sogar 120% Geschmack? Haben die Holländer einfach in ihre 80%-Geschmack-Tomaten Geschmacksverstärker eingeimpft? Und kommen dadurch von 80% auf die 100% Geschmack? Hat womöglich Ketchup mit viel weniger Wassergehalt einen höheren Prozentsatz an Geschmack? Ketchup schmeckt auch viel tomatiger als frische Tomaten. Da würde ich dem Ketchup glatt 200% geben.
Und eines frage ich mich am meisten: Wie kann mich so eine blöde Verpackung nur derart in Gedanken stürzen?
Ich werden besser keine Verpackung mehr lesen.

