Am Morgen

Wie schön, wenn ich zwischendurch mal Zeit habe mit den Jungs Hausaufgaben zu machen. Das ist auch bei den großen Managern, die die ganze Woche über nicht zu Hause sind, die Beschäftigung mit ihren Kindern: “Ich mache gerne mit meinen Kindern Hausaufgaben!”

Oh ja! Und außerdem verbringen diese “erfolgreichen” Karrieremänner auch unheimlich viel Zeit mit ihren Kindern.
Für mich war “Hausaufgabenmachen” auch immer ein idealtypisches Bild für “wir-verbringen-schöne-Zeit-zusammen”.

Ok, du als mein Leser weißt, dass dem natürlich nicht so ist.
Hausaufgaben sind harte, nervenaufreibende Arbeit, die eher auseinander treibt als dass sie ein großes buntes Band der Zusammengehörigkeit schweißt. Weiterlesen

Klappspaten

Outdoor Reisen steht als Synonym für besonders naturnahe Erfahrungen. Die Liste der Aktivitäten in diesem Bereich ist schier grenzenlos. Aber eines haben sie alle gemeinsam: in der Regel befindet man sich abseits der bekannten Zivilisation mit ihren beliebten Errungenschaften. Nicht immer ist das “Stille Örtchen” in erreichbarer Nähe und bedarf einiger Improvisation, was allerdings nicht bedeutet, dass dieses Örtchen weniger still sein muss.
Ob man gerade im Kanu die Flüsse Skandinaviens erkundet oder das Gepäck für eine Mehrtageswanderung mit ein paar Freunden in die heimischen Gefilde gepackt hat, ein wichtiges Utensil sollte zukünftig auf keiner Liste mehr fehlen.

Dieses Utensil scheint auf den ersten Blick keinen besonderen Sinn zu machen, aber es macht gewisse Dinge einfacher und hygienischer. Es handelt sich um einen Klappspaten .
Wer es kennt, nachts das Lager mitten in der Natur aufzuschlagen, kennt sicherlich auch das Problem, dass gewisse Bedürfnisse manchmal nicht zu vermeiden sind. Dieses Problem betrifft nicht nur einen selbst. Man teilt es mit seinen Reisebegleitern. Besonders nachts im Schein der Stirnlampe kann man im Wald den Boden nicht mehr allzu großflächig ableuchten, wenn man ein geeignetes Plätzchen abseits des Zeltplatzes sucht.
Und auch wenn es die Freunde sind, mit denen man gerade unterwegs ist, wer möchte am nächsten Morgen schon seine Schuhe reinigen, weil er in das “Bedürfnis” seines Vorgängers getreten ist.

Mit dem Spaten kann man hervorragend ein kleines Loch graben und alles vor seinen Freunden verstecken, was man nicht zeigen möchte.
In der Tat ist ein Klappspaten wirklich ein nützlicher Begleiter, damit die Erfahrungen nicht allzu naturnah werden.

Wohin des Weges?

Gerade eben mal aktualisiert auf Google Chrome 9 – meinen mittlerweile ständig parallel-laufenden Browser (parallel zum Firefox). Ich merke allerdings, dass ich mit Chrome immer mehr “Zeit verbringe”.
Außer beim Google-Notebook (wie bezeichnend, da setzt der Chrome häufig aus und nichts geht mehr).

Aber ich liebe es, wie der Browser sofort nach Start erscheint. Dagegen kommt mir der Firefox fast vor wie vor einigen Jahren der Internet Explorer. Bis die behäbige alte Dame erstmal durchgestartet ist, ziehe ich mir mindestens drei Kaffee rein.

Beim Upgrade von Chrome bin ich auch über den Web-App-Store gestolpert. Und da ich mir im Traum nicht vorstellen konnte tatsächlich einmal Comics am Computer zu lesen, musste ich mir gleich Graphic.ly “installieren”.
Es gibt einige freie Comics (natürlich alles auf Englisch) zum “Probieren”.
Was mich direkt vom Hocker gerissen hat (und mich veranlasst hat gleich einen Blogbeitrag zu schreiben) ist die Navigation.

Da kann man wirklich stumpf mit “Cursor-Rechts” durch die Panel navigieren, wobei das aktive Panel hervorgehoben wird. So geht es auch mit kleinen Screens (ohne umständlich Bilder zu vergrößern und zu scrollen).

Sieht z.B. so aus:

So macht tatsächlich Comic-Lesen am Computer Spaß. Wirklich krass.
Jetzt fehlt natürlich noch jede Menge Comic-Material. Aber das ist nur eine Frage der Zeit.

Und die vergeht im Internet doch immer noch viel rasanter als ich mir das jemals vorzustellen wage.

Kevin – Mobiles Alarmsystem

Trigami-Review

Kevin - Mobiles AlarmsystemFür mein erstes Video-Review habe ich gleich ein wirklich schnuckliges Produkt bekommen.
Aber seht es euch erstmal selbst an (leider bin ich etwas schwer zu verstehen, dafür raschelt der Karton umso lauter – aber Achtung wenn zum Schluss der Alarm losgeht :-) ):

Das Video bringt es vielleicht nur eingeschränkt rüber, aber Kevin lässt sich wirklich sinnvoll nutzen. Ich habe mir das eine Teil heute gleich in die Jacke und das andere Teil zur Gepäcksicherung in meine Tasche gesteckt.
Leider hat keiner meine Tasche geklaut :-)

Am liebsten würde ich mehrere “Kevins” an der Brille bzw. an den Uhren, den Nintendos oder den Jacken meiner Jungs befestigen, so dass es einen Alarm gibt, wenn sie sich zu weit davon entfernen. Ok, ich gebe zu, für meine Hausschlappen könnte ich so etwas auch gut benutzen.

Sagte ich bereits, dass ich es liebe, wenn Dinge einfach funktionieren? In diesem Fall funktioniert es nicht nur, sondern auch noch wirklich einfach. 3 Knöpfe, fertig.
Es gibt ein akustisches, visuelles Feedback beim Knopf drücken. D.h. man kann sich auch sicher sein, dass alles funktioniert.

Wer noch gerne wissen möchte, welche Funktion sich hinter dem Knopf mit dem “einen Punkt” verbirgt, sollte ganz schnell auf der Kevin-Homepage nachschlagen. Oder sich vielleicht gleich ein Kevin bestellen (Verkaufsstellen und weitere Infos) für 44,95 EUR.
Und es funktioniert nicht nur einfach, es sieht auch schick aus, ist leicht und die beiden Geräte sind groß genug (damit man sie nicht selbst verliert) und klein genug, um sie z.B. auch an einen Filofax o.ä. zu stecken, zur Diebstahl Sicherung.

Wer sich gerne weitere Infos anschauen möchte, die – zugegebenermaßen – noch professioneller sind als meine :-)
kann sich hier umschauen:

Weitere Informationen zum Produkt

Aus die Maus

Letzten Donnerstag komme ich in den Vorratskeller und denke: “Ugh! Das müffelt hier aber ein wenig komisch! Wir werden doch wohl keine Maus hier unten haben?”
Da aber gerade auch “Gülle”-Zeit ist und die Bauern auf dem bei uns angrenzenden Feld die klare Herbstluft verpesten, habe ich diesen Gedanken erstmal beiseite geschoben.

Am Freitag morgen will ich nur eben schnell Mehl hochholen. Wir hatten mal wieder völlig vergessen, dass die Schule ja einen Kuchen eingefordert hat. Also schnell in den Turbo-Modus schalten und den berühmten Rotweinkuchen innerhalb von 15 Minuten (ohne Backmischung) aus dem Boden stampfen.

Doch was ist das? Die Mehltüte aus dem Vorratskeller ist zerrissen. Argh! Nein, die ist angeknabbert. Und die Backmischung für’s Brot auch. Und die Müslipackung, …
Und da liegen doch auch Mäuseköddel rum!

Mit Mäusen haben wir ja schon Erfahrung. Die Nähe zum Feld beschert uns neben der Gülle auch kleinere und größere Mäuseplagen. Leider kommen da auch Nachbars dekadente Katzen nicht gegen an, die wahrscheinlich ohne Dosenöffner keine drei Tage in der “Wildnis” überleben würden.

Da die Mäuse scheinbar gerne an der Wand entlang laufen, hat sich unser Lichtschacht vor einigen Jahren als ziemlich verhängnisvoll erwiesen. Das Gitter schloss nicht bündig an die Wand, so dass die Mäuse, plupp, plupp, plupp, immer in den Lichtschacht stürzten und dort unten reihenweise verendeten.
Im Lichtschacht waren mir die Mäuse allerdings wesentlich lieber als im Keller.

MausAlso ab zum Real und Mausefallen kaufen. Gar nicht so einfach zu finden (einmal hin – alles drin). Mit Hilfe des Real-Personals habe ich die Mausefallen irgendwann gefunden. Direkt zwischen Katzenfutter und Hunde-Gummi-Knochen.
Sehr passend.

“Mit Speck fängt man Mäuse”, fiel mir noch rechtzeitig ein. Ich habe noch kurz überlegt, ob ich den Speck noch anbraten und mit Petersilie verzieren soll, stellte dann die Falle aber einfach ohne weitere Dekoration auf.

Offensichtlich gab es aber genügend anderes leckeres Futter im Keller und so wurde der Speck bis Sonntag nachmittag verschmäht. Da ja nun 2 Fallen im Keller standen und das Ganze übermäßig spannend war, musste natürlich unsere Jungs gefühlt alle 5 Minuten in den Keller stürmen, um die Fallen zu kontrollieren.
Ich hatte schon befürchtet, dass die Maus mittlerweile am Streß zugrunde gegangen war und fragte mich, wie wir die Maus nun finden sollen ohne den kompletten Keller leer zu räumen. Oder hätte ich doch mit Petersilie und Serviette dekorieren sollen?

Da hörte ich im Keller ein schnappendes Geräusch!

Und siehe da (bzw. siehe links), da lag sie wie vom Blitz niedergestreckt, die Zähne noch am Speck. Naiv wie ich war, dachte ich, der Rest der Familie freut sich mit mir über die Befreiung.
Aber weit gefehlt. Annabelle stößt erstmal nur einen frauentypischen spitzen Schrei aus. Und bei den Kids hätte ich bedenken müssen, dass tote Mäuse offensichtlich eine FSK von mind. 10 Jahren haben.
Felix hat sich die ganze Zeit Gedanken gemacht über die arme, süße Maus.

Die Mausefalle hat wirklich saubere Arbeit geleistet. Die Maus dürfte so schnell gar nichts gemerkt haben, so schnell wurde ihr das Genick gebrochen.
Und den Speck kann ich jetzt immer noch anbraten und garnieren.

Blogeinnahmen

Es ist ja total modern die Einnahmen seines Blogs zu publizieren. Da will ich doch nicht den Trend verpassen.
Da schaue ich mir heute die Einnahmen meines Blogs für die letzten zwei Tage an.

Also, eigentlich schaue ich mir die Einnahmen meines Blogs überhaupt nicht an, statt dessen habe ich in Google Analytics mal die bescheidenen Zugriffszaheln angeschaut und mein Blick fiel auf diese interessante Adsense-Statistic:
Adsense

Jau, am 18.09 hatte ich immerhin 0,00 $ Einnahmen (das ist so ziemlich genau mein Erwartungswert) und dann zum 19.09 geht es steil bergab. Uiuiui.
Muss ich jetzt womöglich Geld an Adsense zahlen?

Ach neee. Die Skalierung hatte ich fast übersehen. Der obere Wert sind wohl offensichtlich 0,00 $ und der untere hingegen sind genau 0,00 $

Puh, da habe ich doch noch mal Glück gehabt.

Ebookreader – Amazon Kindle, DRM Sucks (Teil 2)

Was bisher geschah: Nichts!

Oder: ich habe festgestellt, dass man gekaufte eBooks nicht lesen kann!

Nach einigem Gesuche finde ich dann doch noch die Möglichkeit Kontakt direkt zu MobiPocket aufzunehmen (kaum vorstellbar, dass dies eine Amazon Company sein soll – vielleicht behaupten die das auch nur, um unbedarfte Kunden – wie mich – über den Tisch zu ziehen?).
Für einen anständigen Online-Shop hätte ich die Hürde zu einem Direkt-Kontakt wesentlich niedriger erwartet (ich brauche nicht zu erwähnen, dass MobiPocket eine Amazon Company ist! :-) )
Ich schreibe eine Beschwerde, dass ich ein (bzw. mehrere) Bücher gekauft hätte, diese Bücher aber auf dem Amazon Kindle nicht zu lesen seien und ich daher mein Geld zurückerstattet bekommen möchte.

Da ich mit Amazon selbst noch kein negatives Kauferlebnis hatte, wende ich mich auch per Mail an Amazon, um nachzufragen warum ich denn Produkte einer Amazon Company nicht auf einem Amazon Produkte lesen könne? Außerdem musste ich noch anmerken, dass mir die Fehlermeldung “You got an error son!.” ein wenig sauer aufgestoßen ist.
Natürlich lästigerweise alles auf Englisch, da der neue Kindle nur bei Amazon.com erhältlich ist.

Man sollte meinen, dass bei MobiPocket auf Geld-Zurück-Anfragen direkt die rote Warnlampe angeht. Dem ist nicht so. Offensichtlich gehört MobiPocket eher zu der Sorte “ehemaliger Bundeskanzler” (das sitzen wir jetzt mal so richtig aus — gääähn)

Aber Amazon antwortet prompt (ok, dank Globalisierung schlug meine abendliche Anfrage in den USA zu den Geschäftszeiten auf):

Hello,

Mobipocket non-DRM (digital rights management) books are compatible with Kindle. Books purchased from Mobipocket or retailers who use the Mobipocket format with DRM are not.

We look forward to seeing you again soon.

Immerhin eine Reaktion und die postwendend (noch dazu sehr professionell freundlich).

Ah ha! “non-DRM” oder “DRM”, das ist hier also die Frage.
Ich verstehe nur Bahnhof!
Dunkel kriecht in mir aus grauer Vorzeit die dunkle Erinnerung hoch, Weiterlesen

Tixuma

Als ich neulich geschaut habe, wo eigentlich Besucher von “vogel-nest.de” herkommen, bin ich über Tixuma gestolpert.
Darüber kam nicht nur einiges an Besuchern, diese Besucher verweilten auch viel länger auf dieser Site.

Da musste ich doch gleich mal schauen, was Tixuma eigentlich ist. Da ich es ganz interessant fand, stelle ich es euch hier mal vor.

Tixuma ist eine Suchmaschine bei der man für seine Suchen (und für die damit eingeblendeten Werbeanzeigen) bezahlt wird.
Dazu muss man an mind. 10 Tagen im Monat auf Tixuma suchen.

Registrier dich bei tixuma.de
(jau, mit dem Link wird markiert, dass ich dich geworben habe – aber dafür bekommst du auch noch diesen
2 € Gutscheincode: 6FGW82CZ :-) ).

Ich finde es im Übrigen nur konsequent, dass man für die Werbeberieselung entschädigt wird.

Tixuma nutzt übrigens die Suchengine von Yahoo. Das gefällt mir ganz gut, dann hat Google zumindest nur mein “halbes” Profil.

SPAM, SPAM, SPAM

Oh man, dank Akismet wird ja ein großer Teil meiner Kommentare schon vorab deklassifiziert.
Aber wenn ich mir das so anschaue, scheinen sich auf diesem Blog die Besucher und die SPAMMER nahezu die Waage zu halten.
Gibt es denn noch Blogs, die tatsächlich automatisch und ohne SPAM-Filter jeden Kommentar freischalten?
Offensichtlich ist das zumindest die Grundeinstellung vieler SPAMMER.
Wenn ich da z.B. diesen Kommentar anschaue:

Und das ist nur ein “kleiner Ausschnitt”. Insgesamt enthielt der Kommentar 96 Links auf jede einzelne Blog-Kategorie.
Dafür gibt es einen Mechanismus, der nennt sich SITEMAP! Die SITEMAP kommt aber auf deine Seite! Du, Ar***!

Mal ganz im Ernst, ich freue mich über jeden Kommentar, auch wenn sie vielleicht nur aus der “Backlink”-Motivation geschrieben wurden (hey, die Kommentare hier sind alle dofollow!). Aber ich will schon sehen, dass man sich ein wenig mit der Seite auseinandergesetzt hat und sich thematisch etwas mehr Mühe gibt als “Great Site” oder irgendwas in Russisch!

Better than TV? Ein Plädoyer für die Sinnlosigkeit!

Seth Godin hat ja Recht mit seinem Beitrag But it’s better than TV.

Hektik & Sinnhaftigkeit (© eris23 photocase.com)Es gibt viele, viele bessere Möglichkeiten als Fernsehen. Wir haben bereits vor einiger Zeit den Fernseher aus dem Wohnzimmer in das Dachgeschoss verbannt.
Und, siehe da, diese Aktion hat bereits unseren Fernsehkonsum nahezu komplett zum Erliegen gebracht. Die Mühe ins Dachgeschoss zu gehen überwiegt bei Weitem den vermeintlichen Genussgewinn des Fernsehens (so es denn Fernseh-Genuss überhaupt gibt). Da hat uns gerade mal die Fußball-WM vor die Glotze motiviert.

Was könnten wir jetzt nicht alles mit der freien Zeit anstellen. Seth Godin hat eine schöne Liste aufgestellt, die man tun könnte, z.B. (ausschnittsweise frei übersetzt):

  • ein Blogbeitrag schreiben (ok, das tue ich sogar gerade :-) )
  • eine Community starten
  • eine neue Sprache lernen
  • ein Buch lesen

Was tun wir aber mit der ganzen verfügbaren Zeit? Na, zumindest nichts aus Seth Godins Liste.

Wo ist da nun das Problem? Alle gelisteten Tätigkeiten haben einen Sinn! Alles was Seth vorschlägt, ist sinnvoll. Ein Buch lesen, also weiterbilden. Eine Community starten, sehr gut zum Vernetzen mit “Gleichgesinnten”. Eine neue Sprache lernen, wow super-duper sinnvoll!

Und was mache ich statt dessen? Ich aktualisiere meinen Status auf Facebook, surfe sinnfrei im Internet herum und schaue Youtube-Videos.

Das ist sicherlich keinen Deut besser als die Zeit mit Fernsehen zu verplempern.

Aber was soll ich sagen?

Ich erledige den lieben langen Tag fürchterlich sinnvolle Dinge (zumindest denke ich das). Die komplette Woche ist mit produktiven Erledigungen gefüllt. Selbst während vermeintlicher Wartezeiten höre ich Hörbücher, lese oder erledige Telefonate. Auch neben der Toilette liegt ein Buch.

Da will ich doch irgendwann einmal etwas komplett Sinnloses tun. Etwas, das überhaupt nichts bringt, nichts verbessert, nichts bewegt und einfach zu überhaupt nichts gut ist. So etwas wie Fernsehen! Oder  z.B. Twittern oder in Facebook die Glücksnuß [sic] zu befragen oder Bejeweled zu spielen. Tätigkeiten eben, wo man nur das Stammhirn benötigt (wenn überhaupt).

Müssen wir Menschen in der heutigen Zeit denn immer etwas Produktives machen? Warum? Brauchen wir nicht auch mal Zeit in der das Gehirn einfach runtergefahren wird (ich meine jetzt ohne sich total zu besaufen). Einfach mal nichts denken, nichts planen.

Wenn die Löwen satt gefressen sind, rennen sie nicht los und machen noch schnell ein paar Besorgungen für das Wochenende oder schreiben ein Buch. Sie pennen einfach!

Männliche Wasserschildkröten pflanzen sich besser fort, je mehr sie rumgammeln  (wer hierzu die Referenz findet, sagt mir bitte Bescheid – ich finde die Publikation dieser Forschungsergebnisse leider nicht mehr – und danach zu suchen fordert gerade viel zu viele Gehirnzellen).

Ich bin für das Recht auf sinnlose Zeit für jeden. Vielleicht sind wir dann alle ein wenig entspannter und lockerer (und pflanzen uns besser fort :-) ).