Ganz sozial musste ich doch mal bei Yahoo Answers eine Frage beantworten. Meine Yahoo-Account habe ich seit mind. 5 Jahren nicht mehr benutzt. Dementsprechend angestaubt war das Ding auch und ich musste mich doch eine Reihe Abfragen quälen, um die vergangenen Jahre wieder aufzuholen.
Endlich war ich durch und durfte (!) eine Antwort abgeben. Nach Rechtschreib-Hinweisen und Preview war die Antwort dann endlich abgeschickt und ich bekam die folgende Meldung:

Hurra. Ich habe 2 Gummipunkte bekommen. Vielleicht kann ich die ja gegen Webmiles oder Linden-Dollar eintauschen. Und ich gebe zu, ich habe die Antwort um ca. 23:oo Uhr eingetippt.
Aber hey, ich kann noch 21 Fragen beantworten!? Heißt das jetzt ich darf noch 21 Fragen beantworten, bevor ich als Klugscheißer auf die Blacklist gesetzt werde? Oder heißt das ich tippe so schnell/langsam, dass ich bis 24:00 Uhr max. noch 21 Fragen beantworten kann?
Wenn schon nicht Klugscheißer, werde ich nach 21 Antworten als Spammer enttarnt? Oder wird man spätestens nach der 21. blödsinnigen Frage auf Yahoo sowieso als unzurechnungsfähig eingestuft und Yahoo benachrichtigt automatisch die nächstliegende psychiatrische Klinik?
Ganz uneigennützig und ganz unabhängig muss ich jetzt doch mal allen raten die eigene KFZ-Versicherung zu überprüfen ![]()
Ich habe meine KFZ-Versicherung verglichen und tatsächlich habe ich eine Versicherung gefunden, die mich bei gleichem Leistungsumfang 150 EUR weniger kostet.
Das sind bei ursprünglich ca. 470 EUR/Jahr doch satte 30% gespart. Dabei hatte ich auch bereits meine aktuelle Versicherung kosten-bewusst ausgewählt.
Nicht, dass alles nur um die Kosten geht, aber da ich mit meiner alten KFZ-Versicherung nicht so 100% glücklich bin, fällt es mir leicht zu wechseln. Und es geht so einfach … vorausgesetzt man schafft es alle Informationen für den Vergleich einzugeben. Das sind doch einige Daten, die man da angeben muss.
Wow. Ich werde verfolgt. Da bekomme ich letztens eine Mail, dass mir jemand bei Twitter “folgt” oder sagt man hier schon neu-deutsch “followed”.
Nicht dass ich da wirklich weltbewegendes twittere. Aber als “Vogel” gehört es doch wohl zum guten Ton(!) zu zwitschern.
Ok, ein gewisser Anderson folgt mir jetzt. Er hat auch schon eine Nachricht gezwitschert. Nein er hat keinen gezwitschert, sondern eine Nachricht auf Twitter ge-”postet”(!). Ich verliere mich in Anglizismen. Gleich mal Andersons Profil anschauen, wer sich da so für mich interessiert:

*slap* Na, toll. Offensichtlich werden Leute, die mir nachstellen gleich abgemahnt
Shazam hat mir schon oft gute Dienste geleistet. Einfach ans Radio halten, zack, Song erkannt. Da macht es dann auch nichts mehr, dass die Radiomoderatoren es nicht nötig haben, Lieder ordentlich an- oder abzumoderieren. Shazam erkennt die Songs sehr zuverlässig.
Da dachte ich mir, dass Shazam vielleicht auch erkennt, was meine Jungs gerade auf dem Klavier spielen. Fabian spielt gerade “Wilder Reiter” von Schumann. Mal sehen wie gut das erkannt wird. Und tatsächlich, da wird doch was gefunden:
Wusste gar nicht, dass hausgemachte Klaviermusik so sehr House ist
Was man so alles mobil machen kann. Es dauert nur ungefähr zehn mal so lang. Aber es geht. Ist ja was. Dieser Text hat mich 10 Minuten gekostet. Vielleicht das nächste Mal wieder mit einer richtigen Tastatur. Die hat wenigstens ein ä
Nachtrag vom 14.9.09: Tatsächlich, Florian. Die Sch*** geht. Übrigens kann ich die WordPress-App nur empfehlen.
Nur damit ihr schon mal alle vorgewarnt seid: Ich fliege bald zum Mars.
Nun gut, nicht ich. Nur mein guter Name. Die Nasa plant (wie schon damals zum Mond) beim nächsten Marsflug einen Chip mit einer Liste an Namen mit zum Mars zu nehmen.
Falls ihr auch mitwollt (aus Deutschland sind noch recht wenig Namen dabei), dann tragt euch einfach mit ein.
Aber Vorsicht, NASA! Wenn ich das nächste Mal beim Mars vorbeischaue, kontrolliere ich, ob mein Name auf dem Chip ist!
Da sitzen Annabelle und ich neulich abends noch an den Rechnern und surfen so lustig vor uns hin. Plötzlich staunt Annabelle Bauklötze:
- Annabelle
- Schatz, was ist denn das? Meine Kontakte bei wkw sind geschrumpft. Mag mich da jemand nicht mehr.? Hmmm. Wer ist das denn? Ich kann gar nicht sehen, wer mich nicht mehr kennen möchte.
Am nächsten Abend, Annabelle hat schon Ränder unter den Augen:
- Annabelle
- Ha! Jetzt habe ich “die Übeltäterin” endlich gefunden. Die muss ich gleich mal anmailen.
- Stefan
- Wie hast du das denn jetzt heraus gefunden? Gibt es in wkw eine Liste der verlorenen Kontakte?
- Annabelle
- Neee. Ich habe nichts Besseres zu tun und bin stundenlang alle meine Kontakte durchgegangen. Wenn mich jemand schon nicht mehr kennt, will ich doch wenigstens wissen wer. Ich habe dann auch gleich bei ihr nachgefragt. Ha. Sie hatte wkw ganz verlassen. Und diese Information hat mich heute den ganzen Tag gekostet.
Da war ich fast geneigt (nach diesem Motto) zu sagen:
Kopfschüttel…
Schnellstens musste natürlich eine Lösung her. Und siehe da, nach einigen Tagen Rumschraubens gibt es jetzt den wkw-Quitter (Qwit unter http://qwit.vogel-nest.de). Und da ich annehme, dass auch andere wkw-Benutzer dieses Problem kennen, stelle ich die Lösung dafür für alle zur Verfügung.
Einfach unter Qwit registrieren, den wkw-Zugang eingeben (damit Qwit die Kontaktliste scannen und überwachen kann) und schon wirst du per Mail von Qwit benachrichtigt, wenn sich etwas an deinen Kontakten ändern.
Umfragen sind toll. Da kann man jede Menge über sich selbst erfahren. Denn häufig denke ich über manche Dinge erst nach, wenn ich eine konkrete Antwort dazu geben muss.
Insbesondere kann man aber auch viel über die Umfrage-Ersteller erfahren und deren Annahmen und Einstellungen den Befragten gegenüber.
Neulich z.B. kam folgende Frage in einer Umfrage:

Nein, das sind definitiv nicht die Fragen bei deren Beantwortung ich etwas über mich selbst erfahre. Nur die kleine Hilfestellung der Fragesteller finde ich etwas fehl am Platz, auch wenn es da für den ein oder anderen Diskussionsspielraum geben mag.
Schön finde ich auch folgende Frage:

Gut, es soll so aussehen als würde man beim Alter nicht so genau hinschauen. Der Altersbereich scheint völlig auszureichen. Man möchte ja gerne anonym bleiben. Ist klar. Da will man sein Alter nicht genau kundtun. Also, gebe ich natürlich nur den Bereich an (ist außerdem einfacher, nur ein Klick, kein Getippe).

Ups, offensichtlich kommt man nicht so einfach um das konkrete Alter herum. Sie wollen unbedingt eine konkrete Zahl. Aha, und man soll sich auch noch anstrengen und den richtigen Altersbereich zusätzlich angeben. Das überfordert mich und ich muss unbedingt folgendes angeben:

Aber, die Fragebogenprogrammierer waren schlau:

Sie stecken ihre Arbeit lieber in die Eingabe-Überprüfung anstatt vielleicht die Ermittlung des Altersbereich anhand des konkreten Alters selbst vorzunehmen. Meine Güte.
Da stolper ich gerade über ein interessantes Forum. Dort gibt es Anleitungen nach dem Motto “pimp up my W-Lan”. Leider kann man die Bilder nur als registrierter Benutzer sehen. Nun gut, das ist wirklich kein Problem. Ich bin geübter “Registrierer”. Sobald ich die Formularfelder “Benutzername”, “Kennwort”, “Email” sehe, bin ich dabei. Ausfüllen, abschicken (möglicherweise einen Aktivierungslink klicken) und ab geht die Post.
Das geht meistens so schnell wie ich dann auch nachher das Kennwort vergessen habe und den kompletten Dienst dahinter sowieso.
Diesmal jedoch ist – was ja nun auch häufig vorkommt – noch ein Captcha im Weg.
So sieht es aus:

Hmmmm, ich versuche die Buchstaben zu erraten. Was ist das da für ein komisches Geschnörkel an dem fünften Zeichen? Das letzte Zeichen könnte auch eine verzerrte “8″ sein.
Peng. In der Tat, leider stimmt meine Zeichenkette nicht mit der im Bild dargestellten überein.
Neuer Versuch:

Das fünfte Zeichen sieht schon wieder so komisch aus. Ein “G”? Nein. Offensichtlich habe ich wieder nicht richtig “geraten”.
Geschlagene zehn Versuche später habe ich es geschafft. Was soll das? Wenn man sich nicht registrieren soll, dann könnte doch das Forum einfach keine Registrierung anbieten.
Es gibt ja mittlerweile Captcha für Menschen, die “visually impaired” sind. Offensichtlich gehöre ich mittlerweile mehr dazu, als ich vermutet hatte.
Reicht es wirklich nicht aus einfach die Buchstaben ganz normal, also unverzerrt, im Bild darzustellen? Sind die Bots schon so weit, dass sie die Bilder mit “normalen” Buchstaben entziffern können? Muss es dann so schlimm verzerrt werden, dass man sich als Nutzer schon vorkommt wie ein Analphabet oder wie beim Ablesen der Buchstaben von der Lesetafel beim Augenarzt?
Nachdem ich von SPAM geflutet wurde, reichte der Einbau eines Standard-Captcha. Dieses war initial allerdings ebenso schwierig zu lösen, wie das Freitag-Kreuzworträtsel der FAZ (ähnlich schwierig eben wie das oben gezeigte Captcha). Wer möchte kann das Captcha ja gerne auf dieser Website suchen.
Glücklicherweise konnte man die Konfigurationsparameter so weit verstellen, dass es nun mit vier deutlichen und nahezu unverzerrten Buchstaben (ohne Ziffern und ohne so verdächtig ähnliche leicht verwechselbare Buchstaben wie “I” und “J”) auskommt. Sozusagen nicht schwerer als 1+1 zu lösen. Ein Klacks für einen Bot.
Und ich befürchtete schon, dass es möglicherweise nur zwei Tage Ruhe vor SPAM geben würde bis die Teufelsbrut des Internets diesen einfachen Mechanismus dank ihrer geistigen Kraft durchbrochen hätte.
Aber nein, nichts. Bis heute (knapp 1 Jahr später) ist kein SPAM mehr über die Kommentare eingetrudelt. Oh welch Wunder.
Also Leute. Macht es uns “Nicht”-Bots doch bitte nicht gar so schwer.
Offensichtlich war es doch keine gute Idee das WebImageSnap-Skript von diesem Server für alle verfügbar zu machen. Es wurde massiv von sehr dubiosen Seiten eingebunden. In den meisten Fällen wurde es zwar eingebunden aber nicht genutzt.
Außerdem wurde weder ein Backlink gesetzt, noch in irgendeiner Form die Herkunft gekennzeichnet oder erwähnt. Darüber hinaus möchte ich von einigen der einbindenden Sites auch gar keinen Backlink haben.
Ich habe mich daher entschieden das Skript nicht mehr zur Verfügung zu stellen und habe es gelöscht.
Wer Fragen hierzu hat, kann gerne einen Kommentar hinterlassen oder mich per Email (s.u.) kontaktieren.
