Clash of Clans – Das Einsteigerhandbuch

einleitungs_tussiDie letzten Monate hat mein Großer tatsächlich ganz intensiv an seinem ersten Buch gearbeitet.
Da er so gerne Clash of Clans spielt (und das häufig sehr intensiv 8-o), hatte er an Weihnachten die Idee, damit doch etwas Sinnvolles zu tun.

Da er sowieso von seinen Freunden häufig bzgl. Clash of Clans befragt wurde, hat er es innerhalb der letzten 3 Monate geschafft ein Buch über Clash of Clans zu schreiben.

Ein Einsteigerhandbuch.

Nun ist es fast fertig und Fabian hat eine Email-Liste erstellt. Du kannst dich auf coc.vogel-nest.de eintragen und bekommst eine Mail, wenn in einigen Wochen das Buch auf Amazon als Ebook online geht. Für die ersten Käufer gibt es wohl auch ein super Angebot (es lohnt sich also, den Buchstart nicht zu verpassen).

Also, Interesse an Clash of Clans? Dann registrier dich sofort(!) auf coc.vogel-nest.de :-)

2. Sieger im Mathe-Wettbewerb

Fabian ist nicht nur in die 3. Runde des Mathematik-Wettbewerb des Landes Hessen gekommen.
Nein, er hat auch noch glorreich den 2. Platz errungen. Und das mit seinen 11 Jahren in der 8. Klasse (die anderen Plätze waren dementsprechend auch schon so manchen Kopf größer – also körperlich). Insgesamt waren über 55.000 hessische Schüler/Schülerinnen angetreten.

Auf der Siegerehrung sprach nicht nur die Hessische Kultusministerin Nicola Beer, auch sein Schuldirektor Jürgen Scheuermann der Karl-Rehbein-Schule war extra angereist, um seinen besten Mathe-Schüler zu begleiten.

Ganz rührend hatte seine Mathematik-Lehrerin Esther Meinhardt, die ebenfalls anwesend war, für Fabian noch ein Gedicht geschrieben, was ich keinesfalls in der Schublade verstauben lassen möchte: Weiterlesen

Autogrammkarten

Fabian ist nicht nur Kreissieger (Main-Kinzig-Kreis) im Hessischen Mathematikwettbewerb 2012, er hat von seiner Klasse sogar extra zu diesem Anlass Autogrammkarten bekommen.

Auf dem Bild ist er übrigens als Schlumpf zu sehen (Schlümpfe sind das Leitmotiv der Mathelehrerin). Passend dazu hat er von seiner Klasse noch sein persönlich umgedichtetes Schlümpfe-Lied gesungen bekommen:
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Schöne neue Welt: digitale Küchenwaage

Neulich habe ich ja schon kurz über ein verflossenes Familienmitglied berichtet. Ein weiteres wird wohl bald ebenfalls seinen Abgang machen. Aber psst!

Das Gerät weiß noch gar nichts von seinem Glück. Außerdem wird es unehrenhaft entlassen werden. So viel steht fest.

Es gab mal Zeiten da war in der Küche an der Wand eine schöne mechanische Waage angebracht. Einfach Klappe auf, Mehl drauf, evtl. nachschütten und rein in den Teig.

Und wenn man zwischendurch mal vom Telefon unterbrochen wurde oder – was sicherlich häufiger passierte (damals) – das Mehl leer war und man erst Mehl aus der Vorratskammer (oder vom Müller) nachholen musste, dann konnte man sicher sein, dass die Waage auch nach längerer Abwesenheit immer noch das gleiche Gewicht anzeigte.

Besonders schön fand ich die Waage auch immer als Rechenhilfe. Nirgendwo konnte man so schön Addieren üben wie beim Kuchenbacken. Erst 267 Gramm Mehl, dann noch 142,37 Gramm gemahlene Haselnüsse.
Ja, da konnte man schön sein Rechenhirn als Zuwiege-Funktion trainieren.

Heute ist alles moderner

Wer hat bitteschön noch eine altertümliche mechanische Waage? Wo es doch digitale Küchenwaagen gibt (mit Zuwiege-Funktion). Und Digitales ist immer besser und ist auch überhaupt die Zukunft.
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Etwas mehr Normalität, bitte!

Es ist manchmal immer schon etwas anstrengend.
Und ich frage mich jeden Tag mindestens einmal: “Warum können die Kids nicht einfach mal etwas normal machen!”

“Normal” wie in “normal gehen” oder in “normal die Zähne putzen”. Warum müssen meine Kinder denn beim Gehen immer den “Minister für komische Gangarten” mimen? (Obwohl sie den Sketch gar nicht kennen)

Selbst da wo ich dachte, ich würde alle Möglichkeiten kennen, überraschen mich meine Jungs.

Fabian
Schau mal, Papa! Beim Lichtschalter gibt es nicht nur “ein” oder “aus”. Es gibt auch ein “dazwischen”!

Aus dem Schalter tönt ein merkwürdiges rasselndes Geräusch und wir stehen disko-mäßig im Stroboskoplicht.

Aber heute kam ich nach Hause und wurde völlig überrascht.

Annabelle
Die Beiden haben ganz friedlich Papierboote gefaltet!
ich
Papierboote? Du meinst so ganz normal ein Boot aus Papier falten? So normal wie es sich gehört? Fantastisch!
Annabelle
Ich sagte schon: Papierboote!

Seufz

Und der Vollständigkeit halber hier noch der referenzierte Sketch:

Schaschlikspieß

Kreativ wie unsere Jungs immer sind (und kreativ wie auch Schule und Lehrer sind), wird ständig das absurdeste Bastelmaterial benötigt. Seien es Streichhölzer, Kataloge (wer hat heute im Internet-Zeitalter bitteschön noch einen 5 kg-schweren Neckermann-Katalog?) oder Zahnstocher.

Meistens Immer werden die Wünsche mit der Deadline “Jetzt” vorgetragen. Z.B. morgens um 7:30 Uhr: “Ich brauche für heute noch 20 leere Klorollen!”
In der Hektik des Morgens ist das gar nicht so schlecht. Da laufe ich nicht Gefahr einzuschlafen.

Diesen Morgen wird der Wunsch schon beim Frühstück (6:30 Uhr) vorgetragen.

Felix
Ich muss heute noch diese Dinger mitbringen!
Annabelle
Dinger? Heute?
Felix
Diese Holzdinger! Sowas wie Zahnstocher … nur länger.
Annabelle
Aha! Du meinst Schaschlikspieße.
Felix
(Stochert ganz versonnen in seinen Cornflakes und bekommt nicht viel mit)
Annabelle
Wie heißen diese Dinger?
Felix
(blickt erstaunt hoch) Hm? Schaschlikspieße!
Annabelle
Oh! Ich dachte, du hast mir nur eben die Besorgung aufgetragen und hast dann gar nicht mehr zugehört.
Felix
Wie bitte?

Kurz vor Ende des Frühstücks, fallen Felix dann noch wieder die Schaschlikspieße ein.

Felix
Darf ich die denn jetzt haben? Diese … äh … Steinbockspieße?
Annabelle
Ah ha. Wie heißen die noch?
Felix
Ähhh, Schachleckspieß?
Fabian
Neee. Schachlechspieß!

Am Morgen

Wie schön, wenn ich zwischendurch mal Zeit habe mit den Jungs Hausaufgaben zu machen. Das ist auch bei den großen Managern, die die ganze Woche über nicht zu Hause sind, die Beschäftigung mit ihren Kindern: “Ich mache gerne mit meinen Kindern Hausaufgaben!”

Oh ja! Und außerdem verbringen diese “erfolgreichen” Karrieremänner auch unheimlich viel Zeit mit ihren Kindern.
Für mich war “Hausaufgabenmachen” auch immer ein idealtypisches Bild für “wir-verbringen-schöne-Zeit-zusammen”.

Ok, du als mein Leser weißt, dass dem natürlich nicht so ist.
Hausaufgaben sind harte, nervenaufreibende Arbeit, die eher auseinander treibt als dass sie ein großes buntes Band der Zusammengehörigkeit schweißt. Weiterlesen

Gedankenkreisel

Wie so oft neigt sich der Tag zum Ende, aber Fabians Kopf ist noch ganz aufgeregt.
Das Gute-Nacht-Ritual hat zwar extra eine “in-Ruhe-Lese”-Zeit, aber die scheint Fabian aktuell nur noch mehr aufzudrehen.
Nachdem wir nun schon einige Zeit ganz in Ruhe geredet haben …

ich
Gute Nacht, Fabian!
Fabian
Ich kann aber noch nicht schlafen, ich muss an so viele Sachen denken.
ich
(seufz) Ja! Noch mehr Sachen? Du hast doch eben schon so viel erzählt.
Fabian
(verzweifelt) Aber noch nicht alles. Dann muss ich doch noch an die Winkel in Geometrie denken und an die if-clauses. Und wenn ich daran gedacht habe, denke ich über Harry Potter nach und dann wieder an Geometrie. Danach dann nochmal an die if-clauses.
Und dann denke ich daran immer schneller. Und wenn ich schnell genug an alles denke, dann habe ich irgendwann so einen Kreisel im Kopf.
ich
(oberseufz) Einen Gedankenkreisel!?? Oh ha!!
Fabian
(ganz aufgeregt) Ja und der dreht sich immer schneller. Und dann ist er irgendwann weg.
ich
(erfreut) Ja, super. Und was ist dann?
Fabian
Das weiß ich auch nicht. Wahrscheinlich bin ich dann eingeschlafen.
ich
Das Einschlafen beschützt dich davor, dass dein Kopf explodiert? Das ist sehr beruhigend. Dann dreh jetzt einfach den Kreisel und schlaf dabei ein.

Und es kommt wie es kommen muss. Eine halbe Stunde später höre ich den verzweifelten Ruf aus Fabians Zimmer:

Fabian
Ich kann nicht einschlafen!

Seufz!

Primzahlen

Das “Dings” (auch “Dingsbums” oder “Dingens” genannt) hat sich bei uns breit gemacht. Dingsbums-Sprech scheint echt ansteckend zu sein, denn mittlerweile sind wir Erwachsenen auch davon befallen.

Es liegt möglicherweise daran, dass zu Weihnachten etwas mehr Geheimnisse gehütet werden müssen.
Ich komme gerade von der Arbeit und betrete die Küche (Annabelle deckt gerade den Tisch, Fabian schlawinert so rum):

Annabelle
Gut, dass du da bist, wir müssen noch Dingens machen
ich
Dingens?
Annabelle
(leicht genervt) Jaaa! Dingens! Du weißt schon. Einpacken. Dingsbums!
ich
(zweifelnd) Ach so? Ja. Äh. Dingens. Klar!

Während des Gesprächs wurde Fabian immer hektischer. Ich dachte zuerst, es läge daran, dass er ahnte, es ging um Weihnachtsgeschenke.
Aber wie üblich hatte er gar nicht zugehört (alles “Dingens”-Reden war also umsonst).

Statt dessen hatte er wohl einen genialen Einfall, den er unbedingt sofort in die Tat umsetzen wollte.
Leider würde das Abendessen seinen Plan durchkreuzen.

Fabian
(hibbel hibbel) Darf ich nochmal hoch in mein Zimmer gehen?
ich
Äh. Wir wollen eigentlich essen. Aber 5 Minuten hast du noch!
Fabian
(flitzt nach oben) Oh ja. Ich muss unbedingt noch alle Primzahlen bis 200 aufschreiben!

8O

Taxi Vogel

Morgens ist es bei uns eigentlich immer stressig. Bis die Jungs so ihre Siebensachen zusammengepackt haben, dauert es schon ein Weilchen.

Häufig sind dann auch noch Sonderdinge fällig.

Letztens musste Fabian z.B. für den Pausenverkauf einen Kuchen mitnehmen.

Um exakt 7:25 Uhr packte Fabian sein Frühstück in den Rucksack und ich wies ihn wahrscheinlich zum 111. ten Mal darauf hin, den Kuchen nicht zu vergessen.
Exakt um 7:30 Uhr steht Fabian mit seinem Rucksack (und auch mit Schuhen) an der Tür.

ich
Hast du an alles gedacht?
Fabian
Ja!
ich
Wirklich?
Fabian
(schon leicht genervt) Jaaahaaa!
ich
Ohhh man! Der Kuchen!!!

Ok, eine Minute später sitze ich im Auto (auch Felix ist mittlerweile losgekommen – ohne Jacke bei +4° kein Problem, immerhin hatte er Schuhe an).

Fabian kommt angerannt und reißt die Tür auf:

Fabian
Einmal Schlossplatz, bitte!

8O
(Mal sehen was er sagt, wenn ich ihm die Rechnung vorlege :-))