Fotos drucken bei DM

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Die Umstellung von echten Fotos (so richtig die mit 36er Film) auf Digital-Fotos ging bei uns so abrupt und plötzlich, dass ich gar nicht gemerkt habe, wie sehr mir eigentlich die Fotos in einem Fotoalbum fehlen. Jetzt sehe ich schon seit längerem auf die Fotoalben aus dem Jahre 2006/2007 zurück.

Das sind allerdings die Fotos, die ich mir immer wieder gerne anschaue. Digitale Fotos via Picasa sehe ich mir eher selten an (und wenn dann nehme ich mir nicht die Ruhe).
So ein Fotoalbum ist doch etwas Spezielles.

Ich habe daher schon lange genug mit dem Kodak-Druck-Automaten im DM bei uns um die Ecke geliebäugelt, um endlich mal wieder Fotos in den Händen halten zu können.
Nach 3 Jahren mit “nur” Online-Bildern, habe ich es jetzt endlich mal ausprobiert.

Drei “Drucker” stehen in unserem DM. Daneben zwei alte verschmähte Drucker, die nur Fotos drucken können. :-)

Ehrlich gesagt, sind auch meine Ansprüche höher als einfach nur Fotos zu drucken. Also muss ich unbedingt so ein modernes Druck-Terminal ausprobieren.

Leider waren bei meinem Besuch gleich alle drei Automaten besetzt. Ok, kein Problem, gehe ich eben noch kurz bei Aldi vorbei. Als ich zurück komme ist ein Apparat frei. Hurra! Hmm, warum steht aber eine Spindel mit CDs auf der Ablage? Freundlich weist mich die Fotodruckerin am Nachbarautomat daraufhin, dass der Apparat eigentlich besetzt ist und schon schnellt die DM-Mitarbeiterin herbei: “Oh! Ich bin da gerade dran!”

Mit 20 CDs??? Samstag nachmittag??? Hmpf. Ok, es ist natürlich ein gutes Zeichen, dass die DM-Mitarbeiter den Service ebenfalls intensiv nutzen. Ich warte also eine Runde und habe dabei die Gelegenheit das lustige Treiben an den Automaten zu beobachten.
Der Kunde rechts kommt gar nicht zurecht, er ruft ständig eine Mitarbeiterin zur Hilfe hinzu. Immerhin wird ihm scheinbar immer geholfen.
Auch die schnelle Automatenreperatur bekommen die Mitarbeiter geregelt.

Vor dem AutomatDie freundliche Fotodruckerin des Nachbarautomats beschwert sich ständig, dass der Automat zu langsam wäre. Und drückt mit jeder lauten Beschwerde energischer auf den Touchscreen ein.

Ich wollte schon einwenden, dass es durch stärkeres und hektischeres Rumdrücken bestimmt nicht schneller wird, halte mich aber zurück.

Statt dessen, mache ich mich schon auf einiges gefasst.
Endlich ein Automat frei.

Und siehe da, es war eigentlich ganz einfach. Nahezu alle “Stecker” werden unterstützt (ich hatte einen USB-Stick und eine SD-Karte dabei – für beide gab es ein entsprechenden “Schlitz” im Automaten).

Viele Funktion wie z.B. Rote Augen entfernen oder auch Fotos vom Video drucken stellen die Automaten zur Verfügung.

Während man da so steht, hat man eine Menge Zeit (die Automaten sind wirklich nicht die schnellsten – ich habe mich selbst ertappt, dass ich durch “doller” drücken versucht habe das Bild-Scrollen zu beschleunigen :-D). Allerdings ist es auch nicht so schlimm wie meine “Nachbarin” lauthals verkündet hat.
Der Druck selbst geht in ganz passabler Zeit von statten.

Die Hauptzeit geht allerdings nicht bei der Auswahl der Bilder drauf. Ich dachte, ich müsste so lange warten, weil die Bildauswahl so langsam ist.

Nein, es gibt einfach eine große Fülle an interessanten Funktionen. Nicht nur das Entfernen von roten Augen (ist ja schon fast Standard), sondern auch komplette Gesichtsretusche, Fotokalender drucken, Auschnitte wählen, Vergrößerungen, Collagen, Picture CD, …

Meine Güte. Das überfordert mich schon ziemlich. Gut, dass ich weiß, dass ich einfach nur 10×15 Abzüge haben möchte.

Mit dem ganzen Ausprobieren braucht man natürlich einiges an Zeit. Und ich sehe schon den nächsten Kunden trippelnd hinter mir stehen.

Da der DM um 18:00 Uhr schließt, habe ich einfach mal schnell ein paar Fotos gedruckt. Einwandfrei. Endlich wieder Fotos in der Hand – so richtig zum Anfassen!

Während des Drucks hatte ich Gelegenheit das Gewinnspiel “Uuuund… Action!” von Kodak durchzulesen.
Man kann also sogar ein Foto vom Video drucken.

Jeder der Schnappschüsse aus seinem Video ausdruckt, kann mit der Nummer auf seinem Zahlbon beim Gewinnspiel teilnehmen.
Leider war ich nicht darauf vorbereitet, dass man auch Videos ausdrucken kann, muss ich unbedingt beim nächsten Mal probieren.

Die Bilder waren top und sind von den “normalen” Abzügen von damals kaum zu unterscheiden. Mit einer Ausnahme: Bisher (also vor 4 Jahren) hatte ich in einer Packung (36 Fotoabzüge) immer mind. 6 Fotos, die Schrott waren. Die konnte man dann zwar zurückgeben, aber es war einfach lästig.

Jetzt habe ich nur die gewünschten Bilder in der Hand. Sehr schön.

Wer es übrigens mal ausprobieren möchte, kann sich bei DM einen 50%-Gutschein für einen Fotoauftrag sichern (einfach Ausdrucken und an der Kasse vorlegen).

Google’s Sprachsuche: Glockenblume

Vor Jahren noch habe ich mich immer köstlich über automatisch übersetzte Texte amüsiert.
Das war teilweise dermaßen blustigend, dass mir die Tränen vor Lachen gelaufen sind (ich erinnere mich nicht mehr genau an den Text über ein Feriengebiet in Frankreich, aber schon der Gedanke daran, lässt automatisch meine Mundwinkel nach oben wandern).

Mittlerweile sind die Zeiten etwas besser geworden. Zumindest was automatisierte Übersetzungen angeht. Sie sind zwar immer noch leidlich erträglich, aber so richtig zum Schieflachen sind nur noch wenige.

Zeit also für eine neue Technik:

die Sprachsuche von Google

GlockenblumeDie Sprachsuche habe ich gerade erst auf dem iPhone so richtig entdeckt und gleich ausprobiert.
Viele Ergebnisse waren langweiligerweise ziemlich korrekt. Die Zeit zum Entschlüsseln meines Genuschels hätte auch ausgereicht, um das Suchwort in mindestens 10 Varianten eintippen zu können (okay, auf dem iPhone wären es aufgrund der “Tastatur” eher nur 2 Varianten gewesen).
Aber nach einigem “Gerechne” kam Google meistens mit sehr ähnlichen Wörtern zurück.

Ich musste natürlich solange Wörter reinsprechen, bis ich auf ein schönes Beispiel gestoßen bin.
Rechts nun die Suche zu dem Begriff:

“Desoxyribonukleinsäure”.

Wow, das Wort wird sogar von der Firefox-Rechtschreibprüfung als korrekt erkannt. Nur Google meint daraus offensichtlich “Glockenblume” zu hören.
Sehr amüsant!

Und noch mehr muss ich jetzt bereits lachen, wenn ich später in den Statistiken sehe, wie viele Leute auf der Suche nach “Glockenblume” hier gelandet sind.
Hihihi.

Top Armbanduhrkopien mehr wertgemindert

Manchmal bringt einen SPAM wirklich zum Lachen. Mir laufen gerade die Tränen über die Wangen, während ich ein letztes Mal diese Mail lese, bevor ich sie trotz allem in den Orkus befördere:

Betreff: So Viel Qualitaet... Super Billig und Schoen!

Die wertgeminderten Top Armbanduhrkopien sind jetzt sogar mehr wertgemindert. Sie bezahlen nur Hundert Euro und alle Menschen werden denken, dass Sie viel mehr ausgegeben haben. Nutzen Sie Ihre Chance die Moeglichkeit aus und sparen Sie eine grosse Menge vom Geld,ohne Ihren Stil Ihr Gestalt zu verlieren.

Die wertgeminderten Top Armbanduhrkopien sind sogar mehr wertgemindert? Ich bin begeistert!
Noch mehr wertgemindert?
Geht das denn überhaupt noch?

Und dafür darf ich nicht 1,50 EUR oder 9,99 EUR bezahlen. Nein: 100 EUR und alle Menschen werden denken, dass ich dafür wahrscheinlich 2,53 EUR ausgegeben hätte.

Muss ich sofort kaufen bevor ich meinen Stil oder sogar womöglich meine Gestalt verliere!!!

Ich schmeiß mich weg! :-D

Ebookreader – Amazon Kindle, DRM Sucks (Teil 2)

Was bisher geschah: Nichts!

Oder: ich habe festgestellt, dass man gekaufte eBooks nicht lesen kann!

Nach einigem Gesuche finde ich dann doch noch die Möglichkeit Kontakt direkt zu MobiPocket aufzunehmen (kaum vorstellbar, dass dies eine Amazon Company sein soll – vielleicht behaupten die das auch nur, um unbedarfte Kunden – wie mich – über den Tisch zu ziehen?).
Für einen anständigen Online-Shop hätte ich die Hürde zu einem Direkt-Kontakt wesentlich niedriger erwartet (ich brauche nicht zu erwähnen, dass MobiPocket eine Amazon Company ist! :-))
Ich schreibe eine Beschwerde, dass ich ein (bzw. mehrere) Bücher gekauft hätte, diese Bücher aber auf dem Amazon Kindle nicht zu lesen seien und ich daher mein Geld zurückerstattet bekommen möchte.

Da ich mit Amazon selbst noch kein negatives Kauferlebnis hatte, wende ich mich auch per Mail an Amazon, um nachzufragen warum ich denn Produkte einer Amazon Company nicht auf einem Amazon Produkte lesen könne? Außerdem musste ich noch anmerken, dass mir die Fehlermeldung “You got an error son!.” ein wenig sauer aufgestoßen ist.
Natürlich lästigerweise alles auf Englisch, da der neue Kindle nur bei Amazon.com erhältlich ist.

Man sollte meinen, dass bei MobiPocket auf Geld-Zurück-Anfragen direkt die rote Warnlampe angeht. Dem ist nicht so. Offensichtlich gehört MobiPocket eher zu der Sorte “ehemaliger Bundeskanzler” (das sitzen wir jetzt mal so richtig aus — gääähn)

Aber Amazon antwortet prompt (ok, dank Globalisierung schlug meine abendliche Anfrage in den USA zu den Geschäftszeiten auf):

Hello,

Mobipocket non-DRM (digital rights management) books are compatible with Kindle. Books purchased from Mobipocket or retailers who use the Mobipocket format with DRM are not.

We look forward to seeing you again soon.

Immerhin eine Reaktion und die postwendend (noch dazu sehr professionell freundlich).

Ah ha! “non-DRM” oder “DRM”, das ist hier also die Frage.
Ich verstehe nur Bahnhof!
Dunkel kriecht in mir aus grauer Vorzeit die dunkle Erinnerung hoch, Weiterlesen

Ebookreader – Amazon Kindle Sucks

Buch (© vandalay / photocase.com)Endlich ist es da, das neue Gadget: der neue Kindle!
Auspacken und genießen. Das Teil liegt wirklich gut in der Hand und das Display ist betörend. Darauf kann man wirklich lesen!!!
Dazu auch gleich die schöne Einleitung, die folgenden wärmenden Inhalt vermittelt (grob zitiert):

“Wir möchten, dass der Kindle für Sie unsichtbar wird und Sie ganz in die Welt des Buchautors abtauchen können!”

Wie schööön! Leider alles auf Englisch, Anleitung, Store, Tastatur. Da hätte ich vom Weltmarktführer Amazon für einen großen deutschen Markt deutlich mehr erwartet.

Aber egal. Ich will Bücher sehen! Annabelle kauft sich gleich die “dicken” Medizinschinken bei Mobipocket (eine Amazon-Company – leider hat Amazon selbst nur eine extrem dürftige Auswahl an Medizin-Büchern). Ich gebe noch Kompatibilitätsprobleme zu bedenken und so testen wir erstmal ein DEMO-Buch aus. Klappt! Wunderbar, also gleich ein eBook kaufen (dass einige eBooks teurer sind als die Papierausgaben soll uns erstmal nicht weiter stören).

Buch runterladen und per USB rauf auf den Kindle:

Geht nicht!

Irgendeine dubiose Meldung “dieses Buch wäre nicht auf mich registriert” oder so ähnlich (natürlich auf Englisch … hrmpff) Weiterlesen

“Diese” Internet-Seiten!

Kennt ihr auch diese Internet-Seiten?
Diese Internet-Seiten, die mich immer an die (Hamburger) Obst- oder Blumenverkäufer erinnern.

“Und ich geb’ dir noch eine Banane für den gleichen Preis dazu und noch eine Staude  … und noch eine Banane!
Was? Immer noch nicht? Dann lege ich noch einen Apfel drauf und noch eine Kirsche … ”

Also, diese Seiten auf denen man für unsägliches Geld etwas unbeschreiblich, unbeschriebenes Etwas kaufen soll. Dafür gibt es dann aber zig Screenshots von Schecks, Kontoauszügen oder Besucherstatistiktools. Allen Screenshots gemeinsam (außer dass sie bearbeitet wurden) sind die enormen Summen an Geld oder Besuchern oder …, die darauf abgebildet sind.

Zum Abrunden werden dann noch die Zitate der ganze zufriedenen Benutzer aufgelistet.
Meistens erkennt man derartige Salespages ja auf den ersten Blick. Da gibt’s nur eins: Schnell wieder weg!

ABER, da kommen die “genialen” Seitenersteller ja noch quasi hinter einem hergelaufen und es erscheint das berühmte Popup: “Du willst du doch wohl nicht weg. Bleib hier! Lass mich dir noch ein wenig mehr Scheiß andrehen!”

Cancel

“CLICK THE *CANCEL* BUTTON “…

Erstmal lasse ich mich nicht gerne anschreien. Aber die Seite wollte ich mir noch merken. DANKE, dass du mich gar nicht erst in Versuchung geführt hast! :-)

Nachtrag: Seth Godin hat auch etwas Nettes zu diesem Thema geschrieben.

Better than TV? Ein Plädoyer für die Sinnlosigkeit!

Seth Godin hat ja Recht mit seinem Beitrag But it’s better than TV.

Hektik & Sinnhaftigkeit (© eris23 photocase.com)Es gibt viele, viele bessere Möglichkeiten als Fernsehen. Wir haben bereits vor einiger Zeit den Fernseher aus dem Wohnzimmer in das Dachgeschoss verbannt.
Und, siehe da, diese Aktion hat bereits unseren Fernsehkonsum nahezu komplett zum Erliegen gebracht. Die Mühe ins Dachgeschoss zu gehen überwiegt bei Weitem den vermeintlichen Genussgewinn des Fernsehens (so es denn Fernseh-Genuss überhaupt gibt). Da hat uns gerade mal die Fußball-WM vor die Glotze motiviert.

Was könnten wir jetzt nicht alles mit der freien Zeit anstellen. Seth Godin hat eine schöne Liste aufgestellt, die man tun könnte, z.B. (ausschnittsweise frei übersetzt):

  • ein Blogbeitrag schreiben (ok, das tue ich sogar gerade :-))
  • eine Community starten
  • eine neue Sprache lernen
  • ein Buch lesen

Was tun wir aber mit der ganzen verfügbaren Zeit? Na, zumindest nichts aus Seth Godins Liste.

Wo ist da nun das Problem? Alle gelisteten Tätigkeiten haben einen Sinn! Alles was Seth vorschlägt, ist sinnvoll. Ein Buch lesen, also weiterbilden. Eine Community starten, sehr gut zum Vernetzen mit “Gleichgesinnten”. Eine neue Sprache lernen, wow super-duper sinnvoll!

Und was mache ich statt dessen? Ich aktualisiere meinen Status auf Facebook, surfe sinnfrei im Internet herum und schaue Youtube-Videos.

Das ist sicherlich keinen Deut besser als die Zeit mit Fernsehen zu verplempern.

Aber was soll ich sagen?

Ich erledige den lieben langen Tag fürchterlich sinnvolle Dinge (zumindest denke ich das). Die komplette Woche ist mit produktiven Erledigungen gefüllt. Selbst während vermeintlicher Wartezeiten höre ich Hörbücher, lese oder erledige Telefonate. Auch neben der Toilette liegt ein Buch.

Da will ich doch irgendwann einmal etwas komplett Sinnloses tun. Etwas, das überhaupt nichts bringt, nichts verbessert, nichts bewegt und einfach zu überhaupt nichts gut ist. So etwas wie Fernsehen! Oder  z.B. Twittern oder in Facebook die Glücksnuß [sic] zu befragen oder Bejeweled zu spielen. Tätigkeiten eben, wo man nur das Stammhirn benötigt (wenn überhaupt).

Müssen wir Menschen in der heutigen Zeit denn immer etwas Produktives machen? Warum? Brauchen wir nicht auch mal Zeit in der das Gehirn einfach runtergefahren wird (ich meine jetzt ohne sich total zu besaufen). Einfach mal nichts denken, nichts planen.

Wenn die Löwen satt gefressen sind, rennen sie nicht los und machen noch schnell ein paar Besorgungen für das Wochenende oder schreiben ein Buch. Sie pennen einfach!

Männliche Wasserschildkröten pflanzen sich besser fort, je mehr sie rumgammeln  (wer hierzu die Referenz findet, sagt mir bitte Bescheid – ich finde die Publikation dieser Forschungsergebnisse leider nicht mehr – und danach zu suchen fordert gerade viel zu viele Gehirnzellen).

Ich bin für das Recht auf sinnlose Zeit für jeden. Vielleicht sind wir dann alle ein wenig entspannter und lockerer (und pflanzen uns besser fort :-)).

Ein Familienmitglied ist von uns gegangen

Es ist zwar schon etwas länger her, aber den gebührenden Abschied habe ich hier noch gar nicht beschrieben bzw. gefeiert.

Miele DE LUXE-ELECTRONIC W 425Unsere alte Miele-Waschmaschine “DE LUXE-ELECTRONIC W 425″ war fast ein vollständiges Familienmitglied. Immerhin hat sie mich direkt schon seit 1997 begleitet. Vorher war sie bereits treuer Begleiter meiner Eltern. Sie war also generationsübergreifend für meine Familie tätig und hat ständig ihr Bestes gegeben. Ohne Murren und ohne Mucken hat sie brav ihre Arbeit zuverlässig erledigt.

Unsere MieleUnd für ihr Alter sieht sie immer noch ganz rüstig aus. Leider war sie in in den letzten Wochen etwas – wie soll ich dieses peinliche Thema nur beschreiben, ohne sie zu kränken – nun ja, etwas inkontinent geworden. Etwas durchlässig eben. Das kann ja jedem mal passieren.

Das wäre sicherlich auch eine ganz einfache Reparatur gewesen. Wahrscheinlich nur ein spröder Dichtungsring oder ein poröser Schlauch (nichts für ungut, liebe Miele).

Nach einer ersten Recherche im Internet ergab sich das wahre Alter. Ich fand einen Treffer beim Miele Service unter “Antike Geräte”. Dort stehen Baujahre von 1968 – 1975. Ich nehme an unser Modell hat dieses Jahr ebenfalls sein stolzes 36. Jahr erlebt.

Da habe ich mich dann doch entschlossen ihr Alter zu respektieren und sie in Rente zu schicken. Ich hätte es kaum mit meinem Gewissen vereinbaren können, sie weiter so hart schuften zu lassen. Immerhin musste sie in den letzten Jahren ca. eine Trommel Wäsche am Tag (auch an Sonn- und Feiertagen) wegschaffen.

Im Elektro-Handel auf der Suche nach einer neuen Waschmaschine, kommt dann der Verkäufer immer wieder auf das Thema “Energiersparen” zurück:

Verkäufer
Ja, und das ist das sparsamste Modell. Das kann ich Ihnen wirklich empfehlen.
ich
Hm, also Firma ****. Neee. Außerdem liegt mein Hauptaugenmerk nicht so auf Energiesparen!
Verkäufer
Dann haben wir hier noch ein Modell der Firma #####. Das energiesparenste Modell dieser Firma!
ich
Ja, aber wie gesagt. Energiesparen interessiert mich nicht so.
Verkäufer
Hier haben wir auch ein Modell, das in der Energieeffizienz Klasse A hat
ich
Guter Mann! (Ich tippe ihm mit dem Zeigefinger auf die Brust) Ich rangiere eine Waschmaschine aus, die älter ist als Sie. Jede Waschmaschine, die sie hier stehen haben, ist im Gegensatz zu meiner alten Maschine ein wahres Wunder an Energiesparen. Selbst wenn die Waschtrommel mit 1000 Watt ausgeleuchtet wird und Sie während des Waschens noch ein Vollbad nehmen. Also, verschonen Sie mich mit dem Energiespar-Gequatsche!

Ja, ihr könnt es euch denken: danach lag ich dem Verkäufer heulend in den Armen, ob des herben Verlusts und des Gedenkens der geliebten Waschmaschine.

Im Übrigen hat diese Waschmaschine wohl doch einige Fans gefunden. Sie hat einen großen 8-Teiler auf YouTube (Teil 1, Mist … kein 2. Teil?, 3, 4, 5, 6, 7, 8) ergattert. Wirklich sehr spannend! Unbedingt alle Teile bis zum Ende anschauen. :-)

Das Telemediengesetz “Gefällt mir”

Habe gerade auf dem Dr. Web Magazin einen interessanten Artikel gelesen über die Einbindung des Facebook “Gefällt mir”-Plugin und dem deutschen Datenschutz bzw. der Hinweispflicht nach dem Telemediengesetz (TMG).

Daraufhin habe ich als gesetzestreuer Bürger auch gleich mein Impressum erweitert.
Mal ehrlich: liest das überhaupt jemand? Ich meine, außer um vielleicht an meine Adresse zu kommen?

Ich finde die Lösung und die Aufregung um das Facebook-Plugin ganz einfach: Wenn dich das Ding stört und du nicht deine Daten über diese Site an Facebook weitergeben willst, dann verlasse einfach sofort diese Site!

So einfach ist das! :-)