Taxi Vogel

Morgens ist es bei uns eigentlich immer stressig. Bis die Jungs so ihre Siebensachen zusammengepackt haben, dauert es schon ein Weilchen.

Häufig sind dann auch noch Sonderdinge fällig.

Letztens musste Fabian z.B. für den Pausenverkauf einen Kuchen mitnehmen.

Um exakt 7:25 Uhr packte Fabian sein Frühstück in den Rucksack und ich wies ihn wahrscheinlich zum 111. ten Mal darauf hin, den Kuchen nicht zu vergessen.
Exakt um 7:30 Uhr steht Fabian mit seinem Rucksack (und auch mit Schuhen) an der Tür.

ich
Hast du an alles gedacht?
Fabian
Ja!
ich
Wirklich?
Fabian
(schon leicht genervt) Jaaahaaa!
ich
Ohhh man! Der Kuchen!!!

Ok, eine Minute später sitze ich im Auto (auch Felix ist mittlerweile losgekommen – ohne Jacke bei +4° kein Problem, immerhin hatte er Schuhe an).

Fabian kommt angerannt und reißt die Tür auf:

Fabian
Einmal Schlossplatz, bitte!

8O
(Mal sehen was er sagt, wenn ich ihm die Rechnung vorlege :-))

Ich habe schon eine (echte) Uhr

Eine echte Uhr (© brausemobil photocase.com)In letzter Zeit kommen die alten Erinnerungen an den Rolex-SPAM zurück. Hunderte von SPAM-Mails landen in meiner Inbox. Bzw. die landen dort nicht, denn sie werden ja rechtzeitig ausgefiltert.

Da ich aber gewissenhaft schaue, ob nicht doch etwas fälschlicherweise im SPAM landet (was es bei Googlemail häufiger tut), finde ich in den letzten Wochen wieder haufenweise Uhren-SPAM. Offensichtlich sind die SPAM-Kollegen ihre ganzen falschen Rolexe nicht losgeworden und versuchen es jetzt mit einer neuen Strategie.

Die meisten Emails entlocken mir meistens ein herzhaftes Lachen, daher möchte ich euch die Verbalakrobaten nicht vorenthalten (und deswegen stöbere ich aktuell gerne ein wenig im SPAM) :-)

Klonen von Top Klasse chronometern mit Zustellung zu Ihrem Zuhause. Hier bezahlen Sie nie ueber.

Das ist gut! Ich möchte nämlich für geklonte Dinge mit dem Preis gerne unter bleiben.

Manchmal wird einem nicht nur eine geklonte Uhr angeboten, sondern gleich Lebenshilfe

Damit Sie Wieder Gluecklich Leben Koennen Eine Designerarmbanduhr ein Chronometer gewoehnlich hat einen zu grossen.

Ich bin allerdings nicht unglücklich, denn ich habe gewöhnlich einen zu grossen …
Nein, das war ja eine andere SPAM-Kategorie!

Stil ohne Haufen Geld ist unser Motto. In unserem Online Geschaeft koennen Sie von reichem reicher Auswahl von Brand zeitmesser kopien waehlen.

Glücklicherweise steht über der Mail: “Email not displaying correctly? View it in your browser.”
Wenn ich den Text so lese, dann muss es offensichtlich Darstellungsprobleme geben. Oder könnt ihr erkennen worum es bei diesem Haufen Buchstaben geht?

Damit ihr euch so etwas nicht antun müsst, habe ich das Undenkbare probiert.
Ich habe den Link angeklickt, um die Email correctly in meinem Browser zu sehen.
Jau! Ich bin auf einer Replica-Seite gelandet.
Und welche Uhrenmarken werden da angeboten?
ROLEX :-D

PS: Ich habe eine Junghans-Uhr und bin damit sehr zufrieden und glücklich.

Google’s Sprachsuche: Glockenblume

Vor Jahren noch habe ich mich immer köstlich über automatisch übersetzte Texte amüsiert.
Das war teilweise dermaßen blustigend, dass mir die Tränen vor Lachen gelaufen sind (ich erinnere mich nicht mehr genau an den Text über ein Feriengebiet in Frankreich, aber schon der Gedanke daran, lässt automatisch meine Mundwinkel nach oben wandern).

Mittlerweile sind die Zeiten etwas besser geworden. Zumindest was automatisierte Übersetzungen angeht. Sie sind zwar immer noch leidlich erträglich, aber so richtig zum Schieflachen sind nur noch wenige.

Zeit also für eine neue Technik:

die Sprachsuche von Google

GlockenblumeDie Sprachsuche habe ich gerade erst auf dem iPhone so richtig entdeckt und gleich ausprobiert.
Viele Ergebnisse waren langweiligerweise ziemlich korrekt. Die Zeit zum Entschlüsseln meines Genuschels hätte auch ausgereicht, um das Suchwort in mindestens 10 Varianten eintippen zu können (okay, auf dem iPhone wären es aufgrund der “Tastatur” eher nur 2 Varianten gewesen).
Aber nach einigem “Gerechne” kam Google meistens mit sehr ähnlichen Wörtern zurück.

Ich musste natürlich solange Wörter reinsprechen, bis ich auf ein schönes Beispiel gestoßen bin.
Rechts nun die Suche zu dem Begriff:

“Desoxyribonukleinsäure”.

Wow, das Wort wird sogar von der Firefox-Rechtschreibprüfung als korrekt erkannt. Nur Google meint daraus offensichtlich “Glockenblume” zu hören.
Sehr amüsant!

Und noch mehr muss ich jetzt bereits lachen, wenn ich später in den Statistiken sehe, wie viele Leute auf der Suche nach “Glockenblume” hier gelandet sind.
Hihihi.

Aus die Maus

Letzten Donnerstag komme ich in den Vorratskeller und denke: “Ugh! Das müffelt hier aber ein wenig komisch! Wir werden doch wohl keine Maus hier unten haben?”
Da aber gerade auch “Gülle”-Zeit ist und die Bauern auf dem bei uns angrenzenden Feld die klare Herbstluft verpesten, habe ich diesen Gedanken erstmal beiseite geschoben.

Am Freitag morgen will ich nur eben schnell Mehl hochholen. Wir hatten mal wieder völlig vergessen, dass die Schule ja einen Kuchen eingefordert hat. Also schnell in den Turbo-Modus schalten und den berühmten Rotweinkuchen innerhalb von 15 Minuten (ohne Backmischung) aus dem Boden stampfen.

Doch was ist das? Die Mehltüte aus dem Vorratskeller ist zerrissen. Argh! Nein, die ist angeknabbert. Und die Backmischung für’s Brot auch. Und die Müslipackung, …
Und da liegen doch auch Mäuseköddel rum!

Mit Mäusen haben wir ja schon Erfahrung. Die Nähe zum Feld beschert uns neben der Gülle auch kleinere und größere Mäuseplagen. Leider kommen da auch Nachbars dekadente Katzen nicht gegen an, die wahrscheinlich ohne Dosenöffner keine drei Tage in der “Wildnis” überleben würden.

Da die Mäuse scheinbar gerne an der Wand entlang laufen, hat sich unser Lichtschacht vor einigen Jahren als ziemlich verhängnisvoll erwiesen. Das Gitter schloss nicht bündig an die Wand, so dass die Mäuse, plupp, plupp, plupp, immer in den Lichtschacht stürzten und dort unten reihenweise verendeten.
Im Lichtschacht waren mir die Mäuse allerdings wesentlich lieber als im Keller.

MausAlso ab zum Real und Mausefallen kaufen. Gar nicht so einfach zu finden (einmal hin – alles drin). Mit Hilfe des Real-Personals habe ich die Mausefallen irgendwann gefunden. Direkt zwischen Katzenfutter und Hunde-Gummi-Knochen.
Sehr passend.

“Mit Speck fängt man Mäuse”, fiel mir noch rechtzeitig ein. Ich habe noch kurz überlegt, ob ich den Speck noch anbraten und mit Petersilie verzieren soll, stellte dann die Falle aber einfach ohne weitere Dekoration auf.

Offensichtlich gab es aber genügend anderes leckeres Futter im Keller und so wurde der Speck bis Sonntag nachmittag verschmäht. Da ja nun 2 Fallen im Keller standen und das Ganze übermäßig spannend war, musste natürlich unsere Jungs gefühlt alle 5 Minuten in den Keller stürmen, um die Fallen zu kontrollieren.
Ich hatte schon befürchtet, dass die Maus mittlerweile am Streß zugrunde gegangen war und fragte mich, wie wir die Maus nun finden sollen ohne den kompletten Keller leer zu räumen. Oder hätte ich doch mit Petersilie und Serviette dekorieren sollen?

Da hörte ich im Keller ein schnappendes Geräusch!

Und siehe da (bzw. siehe links), da lag sie wie vom Blitz niedergestreckt, die Zähne noch am Speck. Naiv wie ich war, dachte ich, der Rest der Familie freut sich mit mir über die Befreiung.
Aber weit gefehlt. Annabelle stößt erstmal nur einen frauentypischen spitzen Schrei aus. Und bei den Kids hätte ich bedenken müssen, dass tote Mäuse offensichtlich eine FSK von mind. 10 Jahren haben.
Felix hat sich die ganze Zeit Gedanken gemacht über die arme, süße Maus.

Die Mausefalle hat wirklich saubere Arbeit geleistet. Die Maus dürfte so schnell gar nichts gemerkt haben, so schnell wurde ihr das Genick gebrochen.
Und den Speck kann ich jetzt immer noch anbraten und garnieren.

Ebookreader – Amazon Kindle, DRM Sucks (Teil 2)

Was bisher geschah: Nichts!

Oder: ich habe festgestellt, dass man gekaufte eBooks nicht lesen kann!

Nach einigem Gesuche finde ich dann doch noch die Möglichkeit Kontakt direkt zu MobiPocket aufzunehmen (kaum vorstellbar, dass dies eine Amazon Company sein soll – vielleicht behaupten die das auch nur, um unbedarfte Kunden – wie mich – über den Tisch zu ziehen?).
Für einen anständigen Online-Shop hätte ich die Hürde zu einem Direkt-Kontakt wesentlich niedriger erwartet (ich brauche nicht zu erwähnen, dass MobiPocket eine Amazon Company ist! :-))
Ich schreibe eine Beschwerde, dass ich ein (bzw. mehrere) Bücher gekauft hätte, diese Bücher aber auf dem Amazon Kindle nicht zu lesen seien und ich daher mein Geld zurückerstattet bekommen möchte.

Da ich mit Amazon selbst noch kein negatives Kauferlebnis hatte, wende ich mich auch per Mail an Amazon, um nachzufragen warum ich denn Produkte einer Amazon Company nicht auf einem Amazon Produkte lesen könne? Außerdem musste ich noch anmerken, dass mir die Fehlermeldung “You got an error son!.” ein wenig sauer aufgestoßen ist.
Natürlich lästigerweise alles auf Englisch, da der neue Kindle nur bei Amazon.com erhältlich ist.

Man sollte meinen, dass bei MobiPocket auf Geld-Zurück-Anfragen direkt die rote Warnlampe angeht. Dem ist nicht so. Offensichtlich gehört MobiPocket eher zu der Sorte “ehemaliger Bundeskanzler” (das sitzen wir jetzt mal so richtig aus — gääähn)

Aber Amazon antwortet prompt (ok, dank Globalisierung schlug meine abendliche Anfrage in den USA zu den Geschäftszeiten auf):

Hello,

Mobipocket non-DRM (digital rights management) books are compatible with Kindle. Books purchased from Mobipocket or retailers who use the Mobipocket format with DRM are not.

We look forward to seeing you again soon.

Immerhin eine Reaktion und die postwendend (noch dazu sehr professionell freundlich).

Ah ha! “non-DRM” oder “DRM”, das ist hier also die Frage.
Ich verstehe nur Bahnhof!
Dunkel kriecht in mir aus grauer Vorzeit die dunkle Erinnerung hoch, Weiterlesen

Ebookreader – Amazon Kindle Sucks

Buch (© vandalay / photocase.com)Endlich ist es da, das neue Gadget: der neue Kindle!
Auspacken und genießen. Das Teil liegt wirklich gut in der Hand und das Display ist betörend. Darauf kann man wirklich lesen!!!
Dazu auch gleich die schöne Einleitung, die folgenden wärmenden Inhalt vermittelt (grob zitiert):

“Wir möchten, dass der Kindle für Sie unsichtbar wird und Sie ganz in die Welt des Buchautors abtauchen können!”

Wie schööön! Leider alles auf Englisch, Anleitung, Store, Tastatur. Da hätte ich vom Weltmarktführer Amazon für einen großen deutschen Markt deutlich mehr erwartet.

Aber egal. Ich will Bücher sehen! Annabelle kauft sich gleich die “dicken” Medizinschinken bei Mobipocket (eine Amazon-Company – leider hat Amazon selbst nur eine extrem dürftige Auswahl an Medizin-Büchern). Ich gebe noch Kompatibilitätsprobleme zu bedenken und so testen wir erstmal ein DEMO-Buch aus. Klappt! Wunderbar, also gleich ein eBook kaufen (dass einige eBooks teurer sind als die Papierausgaben soll uns erstmal nicht weiter stören).

Buch runterladen und per USB rauf auf den Kindle:

Geht nicht!

Irgendeine dubiose Meldung “dieses Buch wäre nicht auf mich registriert” oder so ähnlich (natürlich auf Englisch … hrmpff) Weiterlesen

Geld, Geld, Geld oder Gutschein

Vor einigen tausenden Jahren bemerkten unsere Vorfahren, dass die Sache mit dem Warentausch nicht so ganz optimal lief. Der Typ mit den drei Fischen fand keinen, der ihm ein halbes Huhn geben konnte (was seine Frau unbedingt essen wollte). Und der mit dem halben vergammelten Huhn wollte sowieso keinen Fisch. Außerdem war der Fisch über die Zeit der Verhandlung ebenfalls “anrüchig” geworden.

So wurde dann irgendwie mal Geld erfunden. Eine prima Sache (und es stinkt ja bekanntlich nicht – vor allem nicht nach altem Fisch).

Nach tausenden Jahren an Optimierung des “Geldes” bzw. Zahlungsmittel im Allgemeinen, ist die Menschheit neuerdings auf einen noch bessere Methode gekommen: “Gutscheine!”

Gutscheine nerven!

Ich sag euch auch warum. Weiterlesen

Oh, packard bell, du bist so schnell

Ende Dezember hat ja mein “olles” Medion-Laptop die Grätsche gemacht. Statt der Anzeige eines Desktops hatte ich das Ganze gleich acht mal. Dafür aber seltsam verzerrt.

Kein Problem. 4 Jahre Garantie, also ab zum Support geschickt und in der Zwischenzeit schaue ich mich mal ganz klammheimlich nach einem neuen schönen Laptop um. Billig muss es sein und am besten gleich zum Mitnehmen.

Also, beim MediaMarkt eins von “packard bell” gefunden. Super. Noch mit Windows Vista. Hmm.

“Kein Problem”, sagt der Verkäufer, “Sie bekommen einen Gutschein, den schicken Sie an packard bell und schon bekommen Sie ein Upgrade auf Windows 7 zugesendet!”

Ach? So einfach! Ok, erst noch alle Personalien beim MediaMarkt angeben: Schuhgröße und sexuelle Vorlieben, … Dafür ging dann das Bezahlen an der Kasse ganz flott (komisch).

Gleich danach schnellstens den Upgrade-Gutschein für Windows 7 in den Briefkasten. Am 30.12! Gerade noch rechtzeitig, denn die Frist zur Einlösung läuft am 31.12.2009 ab.

Ok, das Laptop war Mist: die Maus zäh, ein paar Pixel ausgefallen und mit jeder Woche mehr wartete ich ungeduldiger auf die Windows 7-CD (äh DVD) im Briefkasten.

Ich wollte mich nicht zu häuslich auf Windows Vista niederlassen, schließlich muss ich mit dem Upgrade auf Windows 7 mein schönes Heim wieder komplett neu einrichten. Und alles im Wochenabstand neu installieren? Dann lieber auf dem Provisorium arbeiten.

Ende Januar war mir das alles zu provisorisch und beschloß ich das Teil wieder zurück zu bringen.

Wie lange soll ich denn auf so eine blöde DVD warten?

Die Rückgabe beim MediaMarkt war kein Problem! Keine Diskussionen und auch keine “Wir geben aber nur Gutscheine raus”-Geschichten. Laptop zurück, Geld her, fertig!

Da zieh’ ich wirklich den Hut und gebe hiermit unumwunden zu: so kaufe ich gerne ein.

Aber zurück zur Frage: Wie lange soll ich auf das Upgrade warten?

Jetzt habe ich die Antwort! Exakt bis heute: 12.03.2010

2 1/2 Monate hat Packard Bell gebraucht um mir aus Tschechien das Windows 7 Upgrade Kit zu schicken? Wow! Wie lange brauchen die wohl, wenn ich den Support in Anspruch hätte nehmen müssen, wenn schon das Zuschicken über 2 Monate dauert? 6 Monate?

Ein Glück habe ich nun ein “acer” und habe direkt Windows 7 drauf gehabt und bin auch ansonsten ganz zufrieden. Wie gut, dass die DVD so lange benötigt hat :-)

Frauen an die Macht

Vor einigen Jahren sang Herbert Grönemeyer: “Kinder an die Macht!”
Ich würde jetzt sagen “Frauen an die Macht!”, schließlich können nur Frauen derart effektiv und effizient mehrere Dinge gleichzeitig machen.

In dem neulich auf den Boden gefallenen Werbeheftchen habe ich noch ein Schmankerl gefunden.
Da schreibt eine Frau für Frauen: “Putzen Sie sich die Problemzonen weg”

Beine-Po-Übung
Und tatsächlich finden sich da einige super Übungen. U.a. die Nebenstehende, die ich hier mal als Beispiel zeigen möchte. Frau kann also prima beim Staubsaugen einen straffen Po und trainierte Beine bekommen.
Weitere Übungen werden empfohlen wie z.B. beim Staubwischen einfach den “Bauch-weg”-wischen.
Diese Werbelektüre werde ich häufiger lesen. Da sind wirklich tolle Ideen drin.
Ich freue mich schon auf die nächsten Ausgaben mit den Artikeln:

  • So kochen Sie bunt (wie frau ideal Kochen und Schminken miteinander verbindet)
  • So waschen Sie sein Auto ohne Ihre Klamotten schmutzig zu machen (ohne weitere Erläuterung)
  • Neue Frisur während des Schuhekaufens

Vielleicht gibt es auch noch den Mega-Artikel: “Jetzt mache ich alles gleichzeitig!”

Ich bin gespannt.

Dash kann doch nicht wahr sein

Schnupper schnupper an dem Schlupper Seht ihr auch was ich sehe?
So richtig bewusst nehme ich gar nicht mehr wahr, was da in unserem Briefkasten alles an Zeitungen, Wochenblättern, Informationsbroschüren, … landet. Ich habe immer gehofft, dass mit steigendem Email-SPAM-Aufkommen, die Menge an papiergebundenem SPAM weniger werden würde.

Offensichtlich steigt aber beides rasant an. Leider ist der papierene SPAM-Filter immer noch auf manueller Steuerung.

Neulich beim Entsorgen des Altpapiers ist mir ein Heftchen heruntergefallen und mit der nebenstehenden Werbung aufgeschlagen am Boden gelandet (was sollte auch sonst außer Werbung aufgeschlagen sein – es steht ja nichts anderes drin).

Seht ihr auch was ich sehe?

Eine junge, hübsche, moderne Frau, die offensichtlich gerade gewaschen hat und jetzt begeistert – oder besser gesagt: völlig entrückt – an einem alten Opa-Feinripp-Schlüpper riecht?

Mein Geist verabschiedet sich gerade, mir fallen nur folgende Fragen ein:

  • Wäscht die auch für ihren Opa mit?
  • Ist ihr Mann vielleicht 30 Jahre älter als sie?
  • Hat sie noch alle an der Waffel oder
  • sind da etwa Halluzinogene im Waschmittel?

Schon meine Oma sagte gelegentlich zu meinem Opa: “Mitm alen schlabbrigen Rippen-Schlüpper gehscht mia net ausm Haas!”

Offensichtlich habe ich da einen aktuellen Modetrend verpasst.

Aber da sehe ich noch mehr auf dem Bild: “Hier rubbeln und schnuppern!

Ja, habt ihr sie noch alle?

Und da steht oben in der Ecke: Duftkarte! DUFTKARTE!!! Da ist der Geruch von weißen Feinripp-Unterhosen drin. Das Ding ist bei uns im Haus gelandet!!!

Boooaaahhhh, das entsorge ich nicht als Altpapier. Das gehört in den Sondermüll.

Uarrrgghh!!!