Google’s Sprachsuche: Glockenblume

Vor Jahren noch habe ich mich immer köstlich über automatisch übersetzte Texte amüsiert.
Das war teilweise dermaßen blustigend, dass mir die Tränen vor Lachen gelaufen sind (ich erinnere mich nicht mehr genau an den Text über ein Feriengebiet in Frankreich, aber schon der Gedanke daran, lässt automatisch meine Mundwinkel nach oben wandern).

Mittlerweile sind die Zeiten etwas besser geworden. Zumindest was automatisierte Übersetzungen angeht. Sie sind zwar immer noch leidlich erträglich, aber so richtig zum Schieflachen sind nur noch wenige.

Zeit also für eine neue Technik:

die Sprachsuche von Google

GlockenblumeDie Sprachsuche habe ich gerade erst auf dem iPhone so richtig entdeckt und gleich ausprobiert.
Viele Ergebnisse waren langweiligerweise ziemlich korrekt. Die Zeit zum Entschlüsseln meines Genuschels hätte auch ausgereicht, um das Suchwort in mindestens 10 Varianten eintippen zu können (okay, auf dem iPhone wären es aufgrund der „Tastatur“ eher nur 2 Varianten gewesen).
Aber nach einigem „Gerechne“ kam Google meistens mit sehr ähnlichen Wörtern zurück.

Ich musste natürlich solange Wörter reinsprechen, bis ich auf ein schönes Beispiel gestoßen bin.
Rechts nun die Suche zu dem Begriff:

„Desoxyribonukleinsäure“.

Wow, das Wort wird sogar von der Firefox-Rechtschreibprüfung als korrekt erkannt. Nur Google meint daraus offensichtlich „Glockenblume“ zu hören.
Sehr amüsant!

Und noch mehr muss ich jetzt bereits lachen, wenn ich später in den Statistiken sehe, wie viele Leute auf der Suche nach „Glockenblume“ hier gelandet sind.
Hihihi.

Shazam ist cool, manchmal

Shazam hat mir schon oft gute Dienste geleistet. Einfach ans Radio halten, zack, Song erkannt. Da macht es dann auch nichts mehr, dass die Radiomoderatoren es nicht nötig haben, Lieder ordentlich an- oder abzumoderieren. Shazam erkennt die Songs sehr zuverlässig.
Da dachte ich mir, dass Shazam vielleicht auch erkennt, was meine Jungs gerade auf dem Klavier spielen. Fabian spielt gerade „Wilder Reiter“ von Schumann. Mal sehen wie gut das erkannt wird. Und tatsächlich, da wird doch was gefunden:

Clockwork von Jonas Steur

Wusste gar nicht, dass hausgemachte Klaviermusik so sehr House ist 😀

Schlechte Idee

Offensichtlich war es doch keine gute Idee das WebImageSnap-Skript von diesem Server für alle verfügbar zu machen. Es wurde massiv von sehr dubiosen Seiten eingebunden. In den meisten Fällen wurde es zwar eingebunden aber nicht genutzt.

Außerdem wurde weder ein Backlink gesetzt, noch in irgendeiner Form die Herkunft gekennzeichnet oder erwähnt. Darüber hinaus möchte ich von einigen der einbindenden Sites auch gar keinen Backlink haben.

Ich habe mich daher entschieden das Skript nicht mehr zur Verfügung zu stellen und habe es gelöscht.

Wer Fragen hierzu hat, kann gerne einen Kommentar hinterlassen oder mich per Email (s.u.) kontaktieren.

Erinnerungen

Erinnerungen Aber, aber. Liebes Outlook. Das ist doch nicht schlimm. So geht es mir häufig. Da gehe ich zum Beispiel gerade runter in den Keller. Kaum unten angekommen, frage ich mich: „Was wollte ich verdammt noch mal im Keller?“ Tja, und ich kann mich manchmal wirklich nicht erinnern (ist wohl auch ein Problem beim Lesen meiner Erinnerungen).

Mein, liebes Outlook. Mir hilft es meistens einfach wieder nach oben zu gehen. Denn kaum bin ich wieder an der Stelle wo ich beschlossen hatte in den Keller zu gehen, da … ZACK … fällt es mir wieder ein. Und da schiebe ich das Problem nicht wild auf den Exchange Server oder etwaige Netzwerkprobleme. Oh nein, da sage ich zu mir: „Junge, du wirst alt. Dein Gedächtnis wird alt.“ Und auch du, Outlook, kommst ja langsam in die Jahre. Da kann sowas schon mal vorkommen. Da probier ich mal aus, ob ich deinem Gedächtnis etwas nachhelfen kann, in dem ich dich auch noch mal zum Start zurückschicke.

Holzmichel II

Scheinbar lebt der alte Holzmichel doch nicht so richtig. Wurde noch über die Mailingliste  bzw. Golem angekündigt, dass die Version 22 des Betriebssystem Emacs noch Ende April erscheinen soll, so findet sich nun – fast Mitte Mai – keinerlei Hinweis auf irgendein Release. Außer vielleicht der Hinweis von Richard Stallmann selbst, dass “Montag“ ein Zeitpunkt für den 22er Branch wäre. Nicht, dass das Erstellen eines 22er Branch ein Hoffnungsschimmer wäre. Noch beunruhigender kommt mir der Termin vor: Montag!? Uh-uh.

Hmmm, vielleicht in der Download-Liste? Nix … alles 21. Auch auf der Emacs-Homepage ist die letzte stable version als 21 deklariert (immerhin vom 6. Februar 2005).
Ehrlicherweise sollte man erwähnen, dass es ja im CVS immerhin den 22er Branch gibt, aber weiterführende Ankündigungen oder sonstiger Hype bleiben völlig aus.

Ja, bin ich denn der Einzige, der sich schon mit dem Schlafsack vor die  Emacs-Seite gelegt hat, um rechtzeitig da zu sein wenn die Türen für die 22er Version aufgehen?

Unsicherer Versender

Ahnungslos verschicke ich neulich eines von diesen gängigen (und doch vom Format schon wieder veralteten) eBooks im chm-Format, versehen mit der Bemerkung:

Im Anhang findest du ….

Prompt bekomme ich die Rückmeldung:

Ähhh? Da war kein Anhang dran.

„Ja, verflixt und zugenäht“, dachte ich mir, „jetzt geht’s mir schon wie so vielen Alzheimer geprägten Anhang-Verschickern. Im Mailtext ankündigen und dann den Anhang vergessen!“

Sowas wie:

Im Anhang findest du das coolste Video überhaupt. Das MUSST du gesehen haben.

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Der alte Holzmichel lebt noch

GnuNeulich fragte ich mich noch, wie lange ich wohl auf meiner alten Emacs 21er Version sitzen soll. Schließlich wird man fast täglich von jungen reizvollen Dingern angebaggert.

Und jedesmal frage ich mich: Soll ich diesem Reiz nachgehen? Wie lange hält meine Alte (Editorin :-)) denn noch durch. Geliebäugelt habe ich ja schon hin und wieder mit einer Neuen. Doch alle die, die nun wieder mit dem Spruch „Eight megabyte and continously swapping“ kommen (aus der Geburtsstunde des Emacs als man noch mit 640 KB Memory auskommen musste), und deshalb lieber z.B. Eclipse benutzen, haben ja nun gar kein Argumentationsrecht. Also, bin ich bis jetzt doch immer noch treu auf meinem Emacs sitzen geblieben. Nur die Zeit sprach langsam gegen ihn. Seit 2001 keine sichtbare Entwicklung … das tut selbst dem besten Editor dieser Welt nicht gut.

Aber Leute, für alle die den Emacs benutzen, weil er ein Editor for middle-aged computer-scientists ist, gibt es jetzt Entwarnung:

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Abmahnung ad absurdum

Die Abmahnwelle über das Einbinden fremder Bilder scheint nicht abzureißen.

Offensichtlich scheinen sich immer noch einige Anwälte auf derartige Abmahnpraktiken spezialisiert zu haben.

Im Gegensatz zu der Einbindung von fremdem Bildmaterial auf der eigenen Site, ist das Setzen von Links ein wenig “freier“. Jedoch muss auch hier aufgepasst werden, dass keine Links auf illegale Angebote gesetzt werden. Allerdings sollte jeder verantwortungsvolle Mensch sowieso vermeiden Links auf gesetzeswidrige Seiten zu setzen.

Um die Ganze Rechtslage ein wenig ad absurdum zu führen, habe ich WebImageSnap erstellt. Hiermit wird ein Bild nur noch verlinkt (Mouseover = Bild anzeigen) .
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