Ich habe schon eine (echte) Uhr

Eine echte Uhr (© brausemobil photocase.com)In letzter Zeit kommen die alten Erinnerungen an den Rolex-SPAM zurück. Hunderte von SPAM-Mails landen in meiner Inbox. Bzw. die landen dort nicht, denn sie werden ja rechtzeitig ausgefiltert.

Da ich aber gewissenhaft schaue, ob nicht doch etwas fälschlicherweise im SPAM landet (was es bei Googlemail häufiger tut), finde ich in den letzten Wochen wieder haufenweise Uhren-SPAM. Offensichtlich sind die SPAM-Kollegen ihre ganzen falschen Rolexe nicht losgeworden und versuchen es jetzt mit einer neuen Strategie.

Die meisten Emails entlocken mir meistens ein herzhaftes Lachen, daher möchte ich euch die Verbalakrobaten nicht vorenthalten (und deswegen stöbere ich aktuell gerne ein wenig im SPAM) :-)

Klonen von Top Klasse chronometern mit Zustellung zu Ihrem Zuhause. Hier bezahlen Sie nie ueber.

Das ist gut! Ich möchte nämlich für geklonte Dinge mit dem Preis gerne unter bleiben.

Manchmal wird einem nicht nur eine geklonte Uhr angeboten, sondern gleich Lebenshilfe

Damit Sie Wieder Gluecklich Leben Koennen Eine Designerarmbanduhr ein Chronometer gewoehnlich hat einen zu grossen.

Ich bin allerdings nicht unglücklich, denn ich habe gewöhnlich einen zu grossen …
Nein, das war ja eine andere SPAM-Kategorie!

Stil ohne Haufen Geld ist unser Motto. In unserem Online Geschaeft koennen Sie von reichem reicher Auswahl von Brand zeitmesser kopien waehlen.

Glücklicherweise steht über der Mail: “Email not displaying correctly? View it in your browser.”
Wenn ich den Text so lese, dann muss es offensichtlich Darstellungsprobleme geben. Oder könnt ihr erkennen worum es bei diesem Haufen Buchstaben geht?

Damit ihr euch so etwas nicht antun müsst, habe ich das Undenkbare probiert.
Ich habe den Link angeklickt, um die Email correctly in meinem Browser zu sehen.
Jau! Ich bin auf einer Replica-Seite gelandet.
Und welche Uhrenmarken werden da angeboten?
ROLEX :-D

PS: Ich habe eine Junghans-Uhr und bin damit sehr zufrieden und glücklich.

Google’s Sprachsuche: Glockenblume

Vor Jahren noch habe ich mich immer köstlich über automatisch übersetzte Texte amüsiert.
Das war teilweise dermaßen blustigend, dass mir die Tränen vor Lachen gelaufen sind (ich erinnere mich nicht mehr genau an den Text über ein Feriengebiet in Frankreich, aber schon der Gedanke daran, lässt automatisch meine Mundwinkel nach oben wandern).

Mittlerweile sind die Zeiten etwas besser geworden. Zumindest was automatisierte Übersetzungen angeht. Sie sind zwar immer noch leidlich erträglich, aber so richtig zum Schieflachen sind nur noch wenige.

Zeit also für eine neue Technik:

die Sprachsuche von Google

GlockenblumeDie Sprachsuche habe ich gerade erst auf dem iPhone so richtig entdeckt und gleich ausprobiert.
Viele Ergebnisse waren langweiligerweise ziemlich korrekt. Die Zeit zum Entschlüsseln meines Genuschels hätte auch ausgereicht, um das Suchwort in mindestens 10 Varianten eintippen zu können (okay, auf dem iPhone wären es aufgrund der “Tastatur” eher nur 2 Varianten gewesen).
Aber nach einigem “Gerechne” kam Google meistens mit sehr ähnlichen Wörtern zurück.

Ich musste natürlich solange Wörter reinsprechen, bis ich auf ein schönes Beispiel gestoßen bin.
Rechts nun die Suche zu dem Begriff:

“Desoxyribonukleinsäure”.

Wow, das Wort wird sogar von der Firefox-Rechtschreibprüfung als korrekt erkannt. Nur Google meint daraus offensichtlich “Glockenblume” zu hören.
Sehr amüsant!

Und noch mehr muss ich jetzt bereits lachen, wenn ich später in den Statistiken sehe, wie viele Leute auf der Suche nach “Glockenblume” hier gelandet sind.
Hihihi.

Aus die Maus

Letzten Donnerstag komme ich in den Vorratskeller und denke: “Ugh! Das müffelt hier aber ein wenig komisch! Wir werden doch wohl keine Maus hier unten haben?”
Da aber gerade auch “Gülle”-Zeit ist und die Bauern auf dem bei uns angrenzenden Feld die klare Herbstluft verpesten, habe ich diesen Gedanken erstmal beiseite geschoben.

Am Freitag morgen will ich nur eben schnell Mehl hochholen. Wir hatten mal wieder völlig vergessen, dass die Schule ja einen Kuchen eingefordert hat. Also schnell in den Turbo-Modus schalten und den berühmten Rotweinkuchen innerhalb von 15 Minuten (ohne Backmischung) aus dem Boden stampfen.

Doch was ist das? Die Mehltüte aus dem Vorratskeller ist zerrissen. Argh! Nein, die ist angeknabbert. Und die Backmischung für’s Brot auch. Und die Müslipackung, …
Und da liegen doch auch Mäuseköddel rum!

Mit Mäusen haben wir ja schon Erfahrung. Die Nähe zum Feld beschert uns neben der Gülle auch kleinere und größere Mäuseplagen. Leider kommen da auch Nachbars dekadente Katzen nicht gegen an, die wahrscheinlich ohne Dosenöffner keine drei Tage in der “Wildnis” überleben würden.

Da die Mäuse scheinbar gerne an der Wand entlang laufen, hat sich unser Lichtschacht vor einigen Jahren als ziemlich verhängnisvoll erwiesen. Das Gitter schloss nicht bündig an die Wand, so dass die Mäuse, plupp, plupp, plupp, immer in den Lichtschacht stürzten und dort unten reihenweise verendeten.
Im Lichtschacht waren mir die Mäuse allerdings wesentlich lieber als im Keller.

MausAlso ab zum Real und Mausefallen kaufen. Gar nicht so einfach zu finden (einmal hin – alles drin). Mit Hilfe des Real-Personals habe ich die Mausefallen irgendwann gefunden. Direkt zwischen Katzenfutter und Hunde-Gummi-Knochen.
Sehr passend.

“Mit Speck fängt man Mäuse”, fiel mir noch rechtzeitig ein. Ich habe noch kurz überlegt, ob ich den Speck noch anbraten und mit Petersilie verzieren soll, stellte dann die Falle aber einfach ohne weitere Dekoration auf.

Offensichtlich gab es aber genügend anderes leckeres Futter im Keller und so wurde der Speck bis Sonntag nachmittag verschmäht. Da ja nun 2 Fallen im Keller standen und das Ganze übermäßig spannend war, musste natürlich unsere Jungs gefühlt alle 5 Minuten in den Keller stürmen, um die Fallen zu kontrollieren.
Ich hatte schon befürchtet, dass die Maus mittlerweile am Streß zugrunde gegangen war und fragte mich, wie wir die Maus nun finden sollen ohne den kompletten Keller leer zu räumen. Oder hätte ich doch mit Petersilie und Serviette dekorieren sollen?

Da hörte ich im Keller ein schnappendes Geräusch!

Und siehe da (bzw. siehe links), da lag sie wie vom Blitz niedergestreckt, die Zähne noch am Speck. Naiv wie ich war, dachte ich, der Rest der Familie freut sich mit mir über die Befreiung.
Aber weit gefehlt. Annabelle stößt erstmal nur einen frauentypischen spitzen Schrei aus. Und bei den Kids hätte ich bedenken müssen, dass tote Mäuse offensichtlich eine FSK von mind. 10 Jahren haben.
Felix hat sich die ganze Zeit Gedanken gemacht über die arme, süße Maus.

Die Mausefalle hat wirklich saubere Arbeit geleistet. Die Maus dürfte so schnell gar nichts gemerkt haben, so schnell wurde ihr das Genick gebrochen.
Und den Speck kann ich jetzt immer noch anbraten und garnieren.

Ebookreader – Amazon Kindle, DRM Sucks (Teil 2)

Was bisher geschah: Nichts!

Oder: ich habe festgestellt, dass man gekaufte eBooks nicht lesen kann!

Nach einigem Gesuche finde ich dann doch noch die Möglichkeit Kontakt direkt zu MobiPocket aufzunehmen (kaum vorstellbar, dass dies eine Amazon Company sein soll – vielleicht behaupten die das auch nur, um unbedarfte Kunden – wie mich – über den Tisch zu ziehen?).
Für einen anständigen Online-Shop hätte ich die Hürde zu einem Direkt-Kontakt wesentlich niedriger erwartet (ich brauche nicht zu erwähnen, dass MobiPocket eine Amazon Company ist! :-))
Ich schreibe eine Beschwerde, dass ich ein (bzw. mehrere) Bücher gekauft hätte, diese Bücher aber auf dem Amazon Kindle nicht zu lesen seien und ich daher mein Geld zurückerstattet bekommen möchte.

Da ich mit Amazon selbst noch kein negatives Kauferlebnis hatte, wende ich mich auch per Mail an Amazon, um nachzufragen warum ich denn Produkte einer Amazon Company nicht auf einem Amazon Produkte lesen könne? Außerdem musste ich noch anmerken, dass mir die Fehlermeldung “You got an error son!.” ein wenig sauer aufgestoßen ist.
Natürlich lästigerweise alles auf Englisch, da der neue Kindle nur bei Amazon.com erhältlich ist.

Man sollte meinen, dass bei MobiPocket auf Geld-Zurück-Anfragen direkt die rote Warnlampe angeht. Dem ist nicht so. Offensichtlich gehört MobiPocket eher zu der Sorte “ehemaliger Bundeskanzler” (das sitzen wir jetzt mal so richtig aus — gääähn)

Aber Amazon antwortet prompt (ok, dank Globalisierung schlug meine abendliche Anfrage in den USA zu den Geschäftszeiten auf):

Hello,

Mobipocket non-DRM (digital rights management) books are compatible with Kindle. Books purchased from Mobipocket or retailers who use the Mobipocket format with DRM are not.

We look forward to seeing you again soon.

Immerhin eine Reaktion und die postwendend (noch dazu sehr professionell freundlich).

Ah ha! “non-DRM” oder “DRM”, das ist hier also die Frage.
Ich verstehe nur Bahnhof!
Dunkel kriecht in mir aus grauer Vorzeit die dunkle Erinnerung hoch, Weiterlesen

Pro-Version

Auf heise habe ich eine coole Software gefunden:
Pro-Version

“[…] auch als Pro-Version mit weniger Funktionen erhältlich […]”

LOL
Endlich mal die Professional-Version, die sich wirklich richtig nicht lohnt :-)

Ein Familienmitglied ist von uns gegangen

Es ist zwar schon etwas länger her, aber den gebührenden Abschied habe ich hier noch gar nicht beschrieben bzw. gefeiert.

Miele DE LUXE-ELECTRONIC W 425Unsere alte Miele-Waschmaschine “DE LUXE-ELECTRONIC W 425″ war fast ein vollständiges Familienmitglied. Immerhin hat sie mich direkt schon seit 1997 begleitet. Vorher war sie bereits treuer Begleiter meiner Eltern. Sie war also generationsübergreifend für meine Familie tätig und hat ständig ihr Bestes gegeben. Ohne Murren und ohne Mucken hat sie brav ihre Arbeit zuverlässig erledigt.

Unsere MieleUnd für ihr Alter sieht sie immer noch ganz rüstig aus. Leider war sie in in den letzten Wochen etwas – wie soll ich dieses peinliche Thema nur beschreiben, ohne sie zu kränken – nun ja, etwas inkontinent geworden. Etwas durchlässig eben. Das kann ja jedem mal passieren.

Das wäre sicherlich auch eine ganz einfache Reparatur gewesen. Wahrscheinlich nur ein spröder Dichtungsring oder ein poröser Schlauch (nichts für ungut, liebe Miele).

Nach einer ersten Recherche im Internet ergab sich das wahre Alter. Ich fand einen Treffer beim Miele Service unter “Antike Geräte”. Dort stehen Baujahre von 1968 – 1975. Ich nehme an unser Modell hat dieses Jahr ebenfalls sein stolzes 36. Jahr erlebt.

Da habe ich mich dann doch entschlossen ihr Alter zu respektieren und sie in Rente zu schicken. Ich hätte es kaum mit meinem Gewissen vereinbaren können, sie weiter so hart schuften zu lassen. Immerhin musste sie in den letzten Jahren ca. eine Trommel Wäsche am Tag (auch an Sonn- und Feiertagen) wegschaffen.

Im Elektro-Handel auf der Suche nach einer neuen Waschmaschine, kommt dann der Verkäufer immer wieder auf das Thema “Energiersparen” zurück:

Verkäufer
Ja, und das ist das sparsamste Modell. Das kann ich Ihnen wirklich empfehlen.
ich
Hm, also Firma ****. Neee. Außerdem liegt mein Hauptaugenmerk nicht so auf Energiesparen!
Verkäufer
Dann haben wir hier noch ein Modell der Firma #####. Das energiesparenste Modell dieser Firma!
ich
Ja, aber wie gesagt. Energiesparen interessiert mich nicht so.
Verkäufer
Hier haben wir auch ein Modell, das in der Energieeffizienz Klasse A hat
ich
Guter Mann! (Ich tippe ihm mit dem Zeigefinger auf die Brust) Ich rangiere eine Waschmaschine aus, die älter ist als Sie. Jede Waschmaschine, die sie hier stehen haben, ist im Gegensatz zu meiner alten Maschine ein wahres Wunder an Energiesparen. Selbst wenn die Waschtrommel mit 1000 Watt ausgeleuchtet wird und Sie während des Waschens noch ein Vollbad nehmen. Also, verschonen Sie mich mit dem Energiespar-Gequatsche!

Ja, ihr könnt es euch denken: danach lag ich dem Verkäufer heulend in den Armen, ob des herben Verlusts und des Gedenkens der geliebten Waschmaschine.

Im Übrigen hat diese Waschmaschine wohl doch einige Fans gefunden. Sie hat einen großen 8-Teiler auf YouTube (Teil 1, Mist … kein 2. Teil?, 3, 4, 5, 6, 7, 8) ergattert. Wirklich sehr spannend! Unbedingt alle Teile bis zum Ende anschauen. :-)

Das Telemediengesetz “Gefällt mir”

Habe gerade auf dem Dr. Web Magazin einen interessanten Artikel gelesen über die Einbindung des Facebook “Gefällt mir”-Plugin und dem deutschen Datenschutz bzw. der Hinweispflicht nach dem Telemediengesetz (TMG).

Daraufhin habe ich als gesetzestreuer Bürger auch gleich mein Impressum erweitert.
Mal ehrlich: liest das überhaupt jemand? Ich meine, außer um vielleicht an meine Adresse zu kommen?

Ich finde die Lösung und die Aufregung um das Facebook-Plugin ganz einfach: Wenn dich das Ding stört und du nicht deine Daten über diese Site an Facebook weitergeben willst, dann verlasse einfach sofort diese Site!

So einfach ist das! :-)

Einmal hin – alle Fehler drin

Liegt zwar schon länger zurück (so ca. Weihnachten 2009), aber ich habe meine Handy-Fotos jetzt erst “synchronisiert”.

Dabei bin ich noch auf dieses wunderbare Foto gestoßen:
Au weia
Und da es mich heute wie damals etwas benommen macht, muss ich es schnell mal “posten”. Kaum zu fassen wie viele Fehler man in läppischen dreizehn Wörtern unterbringen kann.

Da komme ich wirklich nicht umhin zu sagen: “Da ist wirklich alles drin!” :-)

Ach ja, bevor ich es vergesse. Bloggen hilft ja manchem auch bei der Bewältigung von Problemen. Hier habe ich den passenden Slogan gefunden:
Blog dich durch die Kriese
Genau DIE bekomme ich gleich :-)

Geld, Geld, Geld oder Gutschein

Vor einigen tausenden Jahren bemerkten unsere Vorfahren, dass die Sache mit dem Warentausch nicht so ganz optimal lief. Der Typ mit den drei Fischen fand keinen, der ihm ein halbes Huhn geben konnte (was seine Frau unbedingt essen wollte). Und der mit dem halben vergammelten Huhn wollte sowieso keinen Fisch. Außerdem war der Fisch über die Zeit der Verhandlung ebenfalls “anrüchig” geworden.

So wurde dann irgendwie mal Geld erfunden. Eine prima Sache (und es stinkt ja bekanntlich nicht – vor allem nicht nach altem Fisch).

Nach tausenden Jahren an Optimierung des “Geldes” bzw. Zahlungsmittel im Allgemeinen, ist die Menschheit neuerdings auf einen noch bessere Methode gekommen: “Gutscheine!”

Gutscheine nerven!

Ich sag euch auch warum. Weiterlesen